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Umland Neubaustrecke Dresden-Prag: Bahn berücksichtigt Vorstoß von Bürgerinitiative
Region Umland Neubaustrecke Dresden-Prag: Bahn berücksichtigt Vorstoß von Bürgerinitiative
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17:29 29.11.2018
Die Bürgerinitiative schlägt einen westlichen Streckenverlauf vor – und einen fast 21 Kilometer langen Tunnel. Quelle: Steffen Spittler
Pirna

Erfolg für die Bürgerinitiative „Ba­sistunnel nach Prag“: Der von An­wohnern aus der Region um Pirna unterbreitete Vorschlag für die alternative Führung der Gleise zwischen Heidenau und der tschechischen Grenze ist von der Deutschen Bahn jetzt mit in die Variantenbetrachtung der Neubaustrecke Dresden-Prag einbezogen worden. Die Initiative hatte unlängst eine eigene Variante für den Verlauf der Hochgeschwindigkeitsstrecke auf deutscher Seite vorgestellt.

Die An­wohner sorgen sich vor Lärm und wollen verhindern, dass die Züge künftig wie in einer durch das sächsische Verkehrsministerium öffentlich präsentierten Vorzugsvariante bei Ze­hista, Goes und Dohma unter freien Himmel durch die Landschaft fahren. Deshalb hat die Initiative eine weitere Streckenvariante er­ar­beitet, die eine komplette Untertunnelung zwischen Heidenau, wo die Gleise von der bestehenden Strecke im Elbtal abzweigen, und der tschechischen Grenze vorsieht. Dafür müsse die Route lediglich wenige Kilometer nach Westen verlegt werden.

Das Verkehrsministerium verweist in­des noch einmal ausdrücklich darauf, dass es bisher noch keine Festlegung auf eine detaillierte Strecke gebe. Die präsentierte Vorzugsvariante diente vor allem dazu, das Projekt beim Bund durchzusetzen. Die konkrete Streckenführung werde nun erst in weiteren Planungsstufen festgelegt.

Von seko

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