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Neue Veranstaltungsreihe im Kulturbahnhof Radebeul-Ost

Frank Mietzsch bringt Know-how ein Neue Veranstaltungsreihe im Kulturbahnhof Radebeul-Ost

„Schraubenyeti und Das Mammut“ – so hört sich der Neuanfang im Kultur-Bahnhof Radebeul-Ost an. Hinter diesem Namen verbirgt sich der Auftakt für eine neue Veranstaltungsreihe in der Halle, mit deren Bespielung sich die Stadt seit drei Jahren schwer tut.

Im Gespräch: Frank Mietzsch (l.) und Kulturamtsleiter Alexander Lange.

Quelle: Uwe Hofmann

Radebeul.  „Schraubenyeti und Das Mammut“ – so hört sich der Neuanfang im Kultur-Bahnhof Radebeul-Ost an. Hinter diesem Namen verbergen sich der Sänger und Pianist Martin Lischke und die Band „Das Mammut“, die am 17. März, 20 Uhr im Kultur-Bahnhof auftreten werden. Es ist der Auftakt einer neuen Veranstaltungsreihe in der Halle, mit deren Bespielung die Stadt seit drei Jahren ihre liebe Mühe hat. Das soll sich nun ändern.

Eigentlich hatte man im Stadtrat schon abgewinkt. „Veranstaltungen auf ein Mindestmaß zurückfahren“ hieß es, nachdem die Stadt mit mehreren Versuchen, Leben in die Halle zu bringen, gescheitert war. So hat es bereits zwei Mal einen aufwendig organisierten Tag der Generationen gegeben, bei dem das Besucherinteresse allerdings ein paar Dutzend kaum überschritt. Die Partnerschaft mit dem Meißner Veranstalter Peter Braukmann hat sich für beide Seiten als unbefriedigend erwiesen. „Mal kamen genügend Leute, mal nicht. Unter dem Strich war es zu wenig“, sagt Kulturamtsleiter Alexander Lange.

Dabei ist der Kultur-Bahnhof bei Weitem kein Flopp. Manche Veranstaltungen in der früheren Bahnhofshalle laufen ganz ordentlich, ob dass nun der Weinfrühling oder die Kasperiade ist. Auch die Anfang Februar neu gestartete Puppenspiel-Reihe wird gut angenommen. Allenfalls im Dezember seien noch Plätze frei, sagt Lange. Bei den Vermietungen könne man sich zudem überhaupt nicht beschweren, fügt er an. Zum Beispiel bei Organisationen wie dem Verein für Denkmalpflege und neues Bauen sei die Halle sehr gefragt. Nur bei den Konzerten und Lesungen hapert es bisher teils gewaltig.

Der Mann, der das ändern will, heißt Frank Mietzsch. Vor zwei Jahren hat sich der gebürtige Radebeuler noch gehörig über die Namenswahl der Lößnitzstädter aufgeregt. Kultur-Bahnhof Radebeul-Ost hörte sich doch verdächtig wie Kulturbahnhof Radeburg an. Den betreibt Mietzsch seit zehn Jahren erfolgreich und will sein Know-how nun in an der anderen Endhaltestelle des Lößnitzdackels einbringen.

Geplant ist zunächst eine Reihe mit vier Konzerten, die vorrangig deutschsprachige Folk- und Singe-Songwriter Musik in die Halle bringt. Durch die Zusammenarbeit mit Anita Jankowski, Leiterin der Dresdner Scheune-Akademie, besitzt Mietzsch Kontakte zu sächsischen Künstlern, deren Talente noch nicht so bekannt sind. Die Konzerte werden zudem kleine Fragerunden mit den Doppelmoderatoren Mietzsch und Jankowski sowie Publikumsspiele auflockern. Man wolle die Stärken der Halle ausspielen, sagt Mietzsch. Und die lägen in der intimen Atmosphäre.

www.kulturbahnhof.radebeul.de

Von Uwe Hofmann

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