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Münchner Archäologe neuer Direktor des Radebeuler Karl-May-Museums

Christian Wacker Münchner Archäologe neuer Direktor des Radebeuler Karl-May-Museums

Der Archäologe und Museologe Christian Wacker wird ab April Direktor des Karl-May-Museums und Geschäftsführer der Karl-May-Stiftung in Radebeul. Der gebürtige Münchner (Jahrgang 1966) lehrte im In- und Ausland und organisierte mehr als 30 Ausstellungen.

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Christian Wacker

Quelle: Karl-May-Museum Radebeul/dpa

Radbeul. Der Archäologe und Museologe Christian Wacker wird ab April Direktor des Karl-May-Museums und Geschäftsführer der Karl-May-Stiftung in Radebeul. Damit konnte ein „kompetenter, fachlich qualifizierter Museums- und Altertumswissenschaftler von internationalem Rang“ gewonnen werden, teilte die Stiftung am Mittwoch mit. Wacker kenne Schriften, Vita und Vermächtnis des Autors - Erziehung zu Toleranz, Völkerverständigung und Friedensliebe.

Der gebürtige Münchner (Jahrgang 1966) lehrte im In- und Ausland, organisierte mehr als 30 Ausstellungen, war Direktor des Deutschen Sport- und Olympia-Museums in Köln und des Olympischen Sportmuseums von Katar in Doha. Derzeit leitet er ein wissenschaftliches Projekt an der Universität Freiburg in Baden-Württemberg.

Die seit über vier Jahren verwaiste Position war im Zuge der bis 2022 geplanten Erweiterung und Neugestaltung des Museums ausgeschrieben worden. Das einstige Wohnhaus des Abenteuerschriftstellers Karl May (1842-1912) soll dabei entstaubt und ein Neubau samt modernem Depot entstehen.

May hatte von 1888 bis zu seinem Tod in der Kleinstadt bei Dresden gelebt. Die von ihm 1895 erworbene Villa „Shatterhand“ und die 1926 hinzugebaute Villa „Bärenfett“ gehören zum Museum, das 1928 von seiner Witwe Klara mit der bis heute erhalten gebliebenen Sammlung des Indianerfreundes Patty Frank eröffnet wurde. Vom rund 4000 Exponate umfassenden Bestand sind derzeit rund 800 Stücke zu sehen.

dpa

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