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Umland Müglitztalbahn: Städtebahn lehnt vorsorgliche "Fahrt auf Sicht" ab
Region Umland Müglitztalbahn: Städtebahn lehnt vorsorgliche "Fahrt auf Sicht" ab
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09:23 15.01.2018
Die Städtebahn Sachsen beschwert sich über mangelnden Grünschnitt. Quelle: Städtebahn Sachsen
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Heidenau

Die Städtebahn Sachsen fährt weiterhin keine Züge auf der Müglitztalbahn zwischen Heidenau und Altenberg. Geschäftsführer Torsten Sewerin teilt am Wochenende mit, die Deutsche Bahn habe zwar den Streckenabschnitt Heidenau - Glashütte für sogenanntes "Fahren auf Sicht" freigegeben. Das lehne die Städtebahn aber ab. Sämtliche Fahrten lägen damit in der Verantwortung des Triebwagenführers.

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Die Züge dürfen beim "Fahren auf Sicht" nur mit verminderter Geschwindigkeit und stets bremsbereit fahren, weil immer mit Hindernissen gerechnet werden muss. Verspätungen sind vorprogrammiert. Ein solches Verfahren wird im Eisenbahnverkehr üblicherweise nur kurzzeitig angewendet, etwa bei starkem Nebel oder Signalstörungen oder wenn Menschen in Gleis gemeldet sind. Auf der Müglitztalbahn geht es jedoch um Bäume und Gehölze, die auf die Gleise stürzen könnten.

Städtebahn Sachsen beschwert sich über mangelnden Grünschnitt

Die Städtebahn fordert vom Besitzer der Strecke, der DB Netz AG, seit geraumer Zeit fachgerechten Vegetationsrückschnitt, um weitere Zusammenstöße mit Zügen auszuschließen. Man werde sich Anfang der Woche erneut mit Vertretern der DB Netz treffen und den Forderungen Nachdruck verleihen. Dazu werde man die komplette Strecke befahren und besonders kritische Stellen untersuchen. Vorerst fahren weiter Ersatzbusse zwischen Heidenau und Altenberg.

Lars Müller

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