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Mittelschule in Ottendorf-Okrilla bekommt moderne Zweifeldturnhalle

Keine Mehrzweckhalle Mittelschule in Ottendorf-Okrilla bekommt moderne Zweifeldturnhalle

Voraussichtlich Ende April erfolgt der erste Spatenstich für den Bau einer 4,6 Millionen teuren Zweifeldsporthalle durch den Landkreis Bautzen. Zu den geladenen Gästen zählt auch Bürgermeister Michael Langwald (parteilos). Für ihn ist es ein symbolischer Akt im doppelten Sinn.

Die Bauvorbereitungen haben begonnen. Baucontainer stehen und der Standort der künftigen Turnhalle ist eingezäunt.

Quelle: Werner Peters

Ottendorf-Okrilla. Voraussichtlich Ende April erfolgt der erste Spatenstich für den Bau einer 4,6 Millionen teuren Zweifeldsporthalle durch den Landkreis Bautzen. Zu den geladenen Gästen zählt auch Bürgermeister Michael Langwald (parteilos). Für ihn ist es ein symbolischer Akt im doppelten Sinn. Streng genommen bleibt ein früheres Wahlversprechen des Kommunalpolitikers unerfüllt. Denn Langwald hatte vor seiner Wahl deutlich mehr, den Bau einer Kultur-, Sport- und Mehrzweckhalle, in Aussicht gestellt.

Rückblick: Das Tauziehen um eine Mehrzweckhalle zieht sich wie ein roter Faden durch die jüngere Geschichte der Großgemeinde. Ausgangspunkt ist der 1999 erfolgte Gemeindezusammenschluss mit Medingen und Hermsdorf. Damals wurde den Hermsdorfer Bürgern im kommunalen Ehevertrag der Bau einer Mehrzweckhalle definitiv zugesichert. Weil aber die Gemeinde chronisch knapp bei Kasse ist, wurde dieses Versprechen nie eingelöst.

Bauherr der neuen Sportstätte ist dann auch nicht die Gemeinde, sondern der Landkreis Bautzen. Dieser ist Träger der Mittelschule und will in erster Linie die Rahmenbedingungen für den Schulsport verbessern, weil dafür aktuell nur eine betagte Turnhalle an der Königsbrücker Straße zur Verfügung steht. Auf dem Weg dahin müssen die Kinder die viel befahrene Bundesstraße 97 queren. Dieser Zustand soll sich mit Beginn des Schuljahrs 2018/19 ändern.

In unmittelbarer Nähe zur Mittelschule entsteht ein moderner fensterloser Zweckbau mit ausgeklügelter Klimatechnik. Durch seine dezenten Farbtöne soll er sich harmonisch in das Ortsbild einfügen, wie Architekt Holger Sieg dem Gemeinderat kürzlich erläuterte. Die gut durchdachte Innenausstattung ermöglicht demnach diverse Sportarten wie Basketball, Volleyball und Handball. Ein aufziehbarer Trennvorhang macht es möglich, das zeitgleich zwei Klassen die Halle für den Unterricht nutzen können. Spezielle Wandabsorber für den Lärmschutz runden das anspruchsvolle Konzept ab. Aber auch Ottendorfer Wünsche wurden berücksichtigt. So kann die Halle auch durch die Grundschule und von Vereinen genutzt werden. Zudem erhält die Turnhalle 198 Sitzplätze und eine Teeküche, damit man die Zuschauer bei Sportveranstaltungen gastronomisch versorgen kann. Im Gegenzug muss sich die Gemeinde mit 500000 Euro an den Projektkosten beteiligen.

„Mehr wäre besser gewesen, hätte aber durch die Gemeinde zusätzlich finanziert werden müssen“, erteilte Langwald Wünschen nach einer deutlich größeren Dreifeldhalle und mehr an Funktionalität eine Abfuhr. Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt dennoch. Zumindest einen Ergänzungsanbau für die Ottendorfer Kegler schließt Architekt Holger Sieg nicht aus.

Von Werner Peters

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