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Millionen für Meißen aus Sammlung Horn

Versteigerung Millionen für Meißen aus Sammlung Horn

Bereits mehrere Millionen Euro sind vom Osnabrücker Auktionshaus „Künker“ in die Kasse der Meißner Otto-und-Emma-Horn-Stiftung geflossen. Nun versteigert das haus weitere Münzen aus der Sammlung Horn

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Diese wunderschöne Silbermedaille von 1698 würdigt den Oberberghauptmann Abraham von Schönberg.

Quelle: Repro: P. Weckbrodt

Meissen. Bereits mehrere Millionen Euro sind vom Osnabrücker Auktionshaus „Künker“ in die Kasse der Meißner Otto-und-Emma-Horn-Stiftung geflossen. Das Geld stammt aus insgesamt fünf Versteigerungen von Münzen und Medaillen, die einst zur legendären Sammlung des Meißner Weinhändlers Horn gehörten. Nun ist ein erneuter Geldsegen für die Meißner in Sicht: Am 4. und 5. Juli werden auf einer E-Live-Auktion von Künker 1000 Lose mit Objekten aus der „Sammlung Horn“ versteigert.

Diesmal kommen vor allem Münzen und Medaillen aus Altdeutschland, darunter 217 sächsische Münzen, unter den Auktionärshammer. Ein besonders schönes Stück ist eine Silbermedaille von 1831 (Los 6764), die der Einweihung der Königlichen Antonshütte gewidmet war. Davon wurden nur 63 Exemplare geprägt. Die Taxe beträgt 1000 Euro. Auch äußerst seltene, höchst attraktive Meißner Brakteaten werden aufgerufen.

Doch bei den 1000 Münzen bleibt es nicht. Bereits vom 27. bis 29. Juni gelangen weitere mehrere Tausend Hornsche Münzen bei Künker in Osnabrück in den Auktionen 293 und 294 zum Aufruf. Da das Auktionshaus gegenüber der Meißner Stiftung lediglich die getätigten finanziellen Aufwendungen, aber keinen Gewinn aus den erzielten Zuschlägen berechnet, dürfte es erneut zu einem Geldsegen mindestens in sechsstelliger Eurohöhe nach Meißen kommen. Zu beachten ist auch, dass Gepräge aus der Sammlung Horn hoch begehrt bei Sammlern sind. Die Zuschläge überbieten die Schätzpreise häufig deutlich.

Erneut werden in beiden Auktionen attraktive sächsische Münzen und Medaillen aufgerufen. Darunter befindet sich eine Reihe mit größter Seltenheit und in hervorragender Erhaltung. Sehr selten ist beispielsweise eine aus der Sammlung Horn stammende Silbermedaille von 1698 auf den sächsischen Staatsmann und Oberberghauptmann Abraham von Schönberg (Schätzwert 400 Euro).

Für richtig solvente Sammler und Anleger gedacht ist ein in Dresden geprägter Breiter Guldengroschen mit dem Porträt Friedrich II. der Weise. Er startet mit 20 000 Euro. Es ist also für (fast) jeden Geldbeutel etwas dabei.

Mehr Infos im Netz: tinyurl.com/y7daf657

Von Peter Weckbrodt

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