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Meißner Neugasse bekommt ein weitaus schöneres Antlitz

Baustart kommenden Montag Meißner Neugasse bekommt ein weitaus schöneres Antlitz

Die Neugasse in Meißen erfährt ab kommenden Montag bis voraussichtlich Ende 2018 eine umfassende Sanierung und Umgestaltung. Nach den Arbeiten soll die Achse Altstadt-Manufaktur zum Verweilen einladen.

Ein Fontänenfeld und ein Baumhain prägen künftig das Aussehen des Platzes vor der Sparkasse.

Quelle: Silvio Kuhnert

Meissen. Holpriges Pflaster mit Asphaltfetzen prägen das Bild der Neugasse in Meißen. Der Platz vor der Sparkasse lädt momentan nicht unbedingt zum längeren Verweilen ein. Es fehlen Sitzmöglichkeiten und Grün. Das solch sich ab kommenden Montag ändern. Die Stadt beginnt am 11. September gemeinsam mit den Meißner Stadtwerken die grundhafte Sanierung und Neugestaltung der Neugasse. „Wir wollen die Aufenthaltsqualität und Funktionalität verbessern und die viel genutzte Geschäftsmeile als attraktiven Hauptweg zwischen Altstadt und Manufaktur städtebaulich wieder deutlich hervorheben“, sagt Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos).

Ein Bild von der „neuen“ Neugasse halten Stadtwerkechef  Hans-Jürgen Woldrich, Projektleiter Günther Schütze und OB Olaf Raschke (vlnr) in

Ein Bild von der „neuen“ Neugasse halten Stadtwerkechef Hans-Jürgen Woldrich, Projektleiter Günther Schütze und OB Olaf Raschke (v.l.n.r.) in den Händen.

Quelle: Silvio Kuhnert

Entgegen der Fahrtrichtung der Einbahnstraße starten die Bauarbeiten am Stiftsweg und schreiten in fünf Abschnitten bis zum Roßmarkt voran. Ende 2018 soll die Neugasse in neuer Gestalt strahlen. Dann wird sie über einen sechs Meter breiten Fahrstreifen aus Asphalt, an beiden Seiten angeordnete Parkstreifen aus Granitgroßpflaster sowie neue Gehwege verfügen. Sechs Bäume sollen entlang der Straße für etwas Grün sorgen und drei Fußgängerüberwege – zwei Zebrastreifen sowie eine Aufweitung des Gehweges sowie Unterbrechung der Parkplätze am Durchgang zu den Neumarktarkaden – eine sichere Überquerung der Fahrbahn ermöglichen.

„Die Arbeiten werden auch umfangreich in den Boden reichen“, kündigt Raschke an. So lassen die Stadtwerke alle bestehenden Abwasserhausanschlüsse erneuern. Zudem tauschen sie die Gas-, Trinkwasser- und Elektrohausanschlüsse aus und verlegen neue Elektrokabel. Auch die Straßenbeleuchtung wird erneuert.

Die Bauarbeiten finden unter halbseitiger Sperrung statt. Fahrzeuge werden über eine Baustraße an der Tiefbaugrube vorbeigeführt. In der Endphase des Bauvorhabens ist eine Vollsperrung von Nöten, und zwar dann, wenn auf der Gesamtlänge von rund 300 Metern die oberste Asphaltschicht aufgetragen wird.

Das Herzstück der Neugestaltung bildet der Vorplatz vor der Sparkasse. Vor dem Bankgebäude entsteht ein Fontänenfeld, das an heißen Sommertagen zum Planschen einlädt. Ein Baumhain aus neun Gehölzen wie Schneekirsche und Blutpflaumen werden auf dem jetzt noch sehr kahl wirkenden Platz künftig Schatten spenden und im Frühjahr zur Blütezeit Farbtupfer setzen. Bänke und Sitzreihen laden zum Verweilen an. Flächen für Außengastronomie und Veranstaltungen entstehen hier ebenso wie zwölf Fahrradstellplätze und eine neue Bushalltestelle mit schrägen Buchten. Eine Umgestaltung erfährt auch der kleine Platz an der Görnischen Gasse. Er hat bis jetzt noch keinen Namen. Das soll sich aber ändern. „Der Stadtrat ist noch in der Findungsphase“, so Raschke. Bis Ende des Jahres ist eine Entscheidung vorgesehen.

Die Baukosten betragen rund 2,4 Millionen Euro. Davon fließen rund 420000 Euro in den Kanalbau, der Rest in den Straßenbau und die Platzgestaltung.

Von Silvio Kuhnert

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