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Umland Meißen erhält rund 2,3 Millionen Euro Bundesmittel für Breitbandausbau
Region Umland Meißen erhält rund 2,3 Millionen Euro Bundesmittel für Breitbandausbau
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11:18 09.08.2017
Symbolbild Quelle: dpa
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Meissen

Endlose Downloadzeiten, ruckelnde Wiedergaben, Chat oder Videokonferenz sind plötzlich unterbrochen…solche und andere Ärgernisse sollten in großen Teilen Meißens bald der Vergangenheit angehören. Die Stadt hat kürzlich einen Förderbescheid über rund 2,3 Millionen Euro vom Bund erhalten. „Damit haben wir einen wichtigen Meilenstein für den Breitbandausbau in Meißen erreicht“, kommentiert Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos).

Nachdem der Stadtrat bereits im Februar den Ausbau beschlossen und damitdie notwendigen Eigenanteile freigegeben hatte, werden aktuell weitere rund 1,1 Mio. Fördermittel zur Kofinanzierung durch das Land Sachsen beantragt. Wirtschaftsförderer Martin Schuster ist optimistisch: „Wir hoffen auch diese Mittel bis Ende des Sommers zu erhalten. Dann könnten die Vorbereitungen für den Ausbau mit einer 90-prozentigen Förderung noch in diesem Jahr beginnen und 2018 baulich umgesetzt werden.“

Bereits im November 2016 stellte der Bund 50 000 Euro Fördermittel zur Verfügung, um eine Breitbrandbedarfs- und Verfügbarkeitsanalyse für das Stadtgebiet erstellen zu lassen. Bestandteil war ein sogenanntes Markterkundungsverfahren, bei dem Netzbetreiber aufgefordert wurden, ihren Versorgungsstand im Stadtgebiet darzulegen und die zukünftigen Ausbauplanungen vorzustellen. Dabei zeigte sich, dass bis zum Jahr 2020 noch viele Haushalte besonders in den städtischen Randbereichen über keinen zeitgemäßen Breitbandanschluss verfügen.

Um dies möglichst schnell zu ändern, hat die Stadt einen Fördermittelantrag zur Erschließung dieser Gebiete gestellt. Ziel ist es nach den Baumaßnahmen 593 Haushalte und 58 Unternehmen mit zuverlässigen Bandbreiten von mindestens 100 Mbit/s zu versorgen. Rund vier Millionen Euro wird die Maßnahme in den unterversorgten Gebieten insgesamt kosten. Diese dürften damit künftig als Wohn- und Wirtschaftsstandorte wesentlich attraktiver werden, hofft man im Rathaus.

Damit bis dahin nicht private Anbieter die im Zuge der Markterkundung ermittelten „weißen Flecken“ mit einer Versorgung unter 30MBit durch Eigenausbaumaßnahmen auf nur Mindeststandards (30 Mbit/s) erschließen, können die profitierenden Gebiete erst mit Beginn der Ausschreibungsphase bekannt gegeben werden. Andernfalls wäre der geförderte Ausbau gefährdet, teilt die Stadtverwaltung mit.

Aus dem Bundesprogramm für Breitbandförderung, das insgesamt über einen Etat von vier Milliarden Euro verfügt, wird auch in anderen Städten der Region der Internetausbau angeschoben. So erhält Schönfeld rund 120 000 Euro, Stauchitz knapp 1,5 Millionen Euro und Riesa reichlich 6,3 Millionen Euro.

Von DNN

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