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Mehr Komfort auf der Linie 4

Mehr Sitzplätze und neue Unterstände Mehr Komfort auf der Linie 4

Auf Papierkörben muss künftig wohl niemand mehr sitzen, wenn er zwischen Radebeul und Weinböhla auf die Linie 4 wartet. Genau dieses Bild ist DVB-Projektleiter Torsten Zingel im Gedächtnis geblieben. Eine ältere Dame nahm an der Haltestelle „Salzstraße“ auf einem Papierkorb Platz, da es schlichtweg keine anderen Sitzmöglichkeiten gab.

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Lutz Auerbach (VVO), OB (Radebeul) Bert Wendsche, Landrat Arndt Steinbach, Bürgermeister (Weinböhla) Siegfried Zencker, OB (Coswig) Frank Neupold und Andreas Hemmersbach (DVB) weihen feierlich die neue Haltestelle ein.

Quelle: ANJA SCHNEIDER

Radebeul/Coswig/Weinböhla. Auf Papierkörben muss künftig wohl niemand mehr sitzen, wenn er zwischen Radebeul und Weinböhla auf die Linie 4 wartet. Genau dieses Bild ist DVB-Projektleiter Torsten Zingel im Gedächtnis geblieben. Eine ältere Dame nahm an der Haltestelle „Salzstraße“ auf einem Papierkorb Platz, da es schlichtweg keine anderen Sitzmöglichkeiten gab. Doch das ist mittlerweile Schnee von gestern. Etliche Haltestellen entlang der Linie 4 ab Radebeul wurden modernisiert und mit mehr Sitzplätzen ausgestattet. „Durch die Modernisierung der Haltestellen schaffen wir einen zusätzlichen Anreiz für die Menschen, vom Auto auf den ÖPNV umzusteigen“, so Landrat Arndt Steinbach. Immerhin nutzen 34 000 Menschen täglich die Linie 4.

Insgesamt investierten das Land Sachsen, der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und der Landkreis Meißen rund 320 000 Euro in neue Unterstände, Sitzgruppen und elektronische Abfahrtstafeln an insgesamt 14 Haltestellen. „Das Projekt, mit wenig Budget möglichst viele Haltestellen komfortabler zu gestalten, war auch für uns Neuland“, so Zingel. So wurde beispielsweise an der „Gerhard-Hauptmann-Straße“ die alte Betonwartehalle, welche laut Zingel nur noch aus Gewohnheit stand und längst hätte zusammenbrechen müssen, abgerissen und durch einen modernen Fahrgastunterstand (FGU) ersetzt. An der Haltestelle „Eisenbahnstraße“ können sich die Fahrgäste nun unter einem mobilen FGU vor schlechtem Wetter schützen. Mobil bedeutet in dem Fall, dass das Häuschen umgesetzt werden kann, wenn die Haltestellen barrierefrei ausgebaut werden. Doch das wird noch eine Zeit dauern. Auch die Beleuchtungen an den Haltestellen „Radebeuler Straße“, „Auerstraße“ und „Köhlerstraße“ werden erst im Zuge der Bahnsteigsanierung eingerichtet, dafür laufen im Moment die Planungsgespräche. Auffällig sind die neuen Anzeigetafeln, welche an allen Haltestellen ab der Forststraße nachgerüstet worden. Statt der gelben Schrift finden Fahrgäste nun eine graue Fläche mit schwarzer Schrift vor. Ein neues System aus Schweden, welches mit einer Batterie betrieben wird und somit enorm kostensparend ist. Die Batterie soll zwei bis drei Jahre halten.

Ein Problem, was an etlichen Haltestellen auf der Strecke zu sehen ist, sind Graffities. Hier gibt es seitens des VVO Überlegungen, die Stromkästen an den Haltestellen professionell gestalten zu lassen, um den unschönen Motiven zuvorzukommen. Noch in diesem Sommer sollen die Arbeiten an der Haltestelle „Schloss Wackerbarth“ beginnen. Ab Herbst sollen die Straßenbahnen dort beidseitig halten können, bisher war das nur in Richtung Weinböhla möglich. Auch der Ausbau der Meißner Straße zwischen Dr.-Külz-Straße und Rennerbergstraße ist aktuell, spätestens im Januar 2018 soll Baubeginn sein.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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