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Linkspartei sieht Personalabbau bei Porzellanmanufaktur Meißen kritisch

Wirtschaft Linkspartei sieht Personalabbau bei Porzellanmanufaktur Meißen kritisch

Die Ankündigung der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen, etwa 60 der derzeit 667 Stellen abbauen zu wollen, stößt bei der Linkspartei auf Kritik. So fordern die Landtagsfraktion sowie Lokalpolitiker vor Ort, junge Mitarbeitern nach ihrer Ausbildung eine berufliche Perspektive vor Ort zu bieten.

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Quelle: dpa

MEissen. Die Pläne der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meißen, wie das Traditionsunternehmen in den kommenden Jahren wieder Gewinne erwirtschaften will, stoßen bei der Linkspartei auf ein geteiltes Echo. „Wir unterstützen die Ankündigung der Geschäftsführung, sich zukünftig wieder stärker auf die Kernkompetenz, die Herstellung handwerklich und künstlerisch bemalten Porzellans zu konzentrieren“, teilten der kulturpolitische Sprecher der Landtagsfraktion Franz Sodann sowie der Meißner Kommunalpolitiker Tilo Hellmann in einer gemeinsamen Erklärung zur neuen Unternehmensstrategie mit. Sie wollen alle Vorhaben, die langfristig den künstlerischen Wert der Meißener Produkte sowie die Arbeitsplätze am Standort Meißen sichern, unterstützen.

Auf Kritik stoßen allerdings die Ankündigungen zum Personalabbau. So möchte die Manufaktur etwa 60 von derzeit 667 Stellen über Altersabgänge und Alterteilszeit streichen (DNN berichteten). „Auch wenn es nicht zu Entlassungen kommen soll“, dürfe es nicht passieren, „dass talentierte und hochkarätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgebildet werden, ihnen aber im Anschluss keine berufliche Perspektive in der Manufaktur geboten werden kann“, mahnten die beiden Politiker der Partei Die Linke an. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die geforderte Effektivierung der Produktion. Der Ruf nach Effizienz dürfe nicht zur Herstellung maschinell bedruckten Porzellans führen. „Low-Budget-Serien schwächen auf lange Sicht die Marke Meißen“, so Sodann und Hellmann..

Von S.K.

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