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Umland Linke fordern Betriebsfeuerwehr für Chemiewerk Schill & Seilacher in Pirna
Region Umland Linke fordern Betriebsfeuerwehr für Chemiewerk Schill & Seilacher in Pirna
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11:10 11.09.2018
Im Chemiewerk von Schill & Seilacher in Pirna-Neundorf soll eine Be­triebsfeuerwehr stationiert werden. Quelle: Marko Förster
Pirna

Im Chemiewerk von Schill & Seilacher in Pirna-Neundorf soll eine Be­triebsfeuerwehr stationiert werden. Das zu­mindest fordert die Stadtratsfraktion der Linken in Pirna. Auf Initiative der Fraktion widmet sich der Stadtrat am Dienstagabend dem Thema. Es soll diskutiert werden, ob das Konzept einer Betriebsfeuerwehr für das Chemieunternehmen prinzipiell infrage kommt.

Der Strategie- und Finanzausschuss hat dem Antrag bereits seine Zustimmung ausgesprochen. Stimmt nun auch der Stadtrat dem Beschlussvorschlag zu, wird Pirnas Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke (parteilos) beauftragt, ein Ge­spräch mit der Geschäftsführung von Schill & Seilacher anzuberaumen. Auch der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Pirna, Gemeindewehrleiter Peter Kammel, soll bei dem Gespräch zu Wort kommen. Ziel soll sein, der Firma Schill & Seilacher die Vorzüge einer Betriebsfeu­erwehr für den Unternehmensstandort in Pirna aufzuzeigen.

Erst vor wenigen Tagen hat Schill & Seilacher auf dem Werksgelände ein großes Richtfest für die neue P1-Anlage ge­feiert (DNN berichteten). Der Betriebsteil war 2014 explodiert, dabei verlor ein Ar­beiter sein Leben. Nun wurde die Anlage in mo­dernisierter Form wieder aufgebaut. „Al­lerdings leben viele Neundorfer weiterhin mit einem unguten Gefühl in der Nähe des Chemiewerks“, sagt Linken-Stadträtin Ina Richter, die den Anstoß für die neue Debatte im Stadtrat gab. Richter sieht in der Stationierung einer Betriebsfeuerwehr einen wesentlichen Beitrag da­zu, die Sicherheit der betroffenen An­wohner zu verbessern.

Von Junes Semmoudi

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