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Umland Landestourismusverband und Radebeuler Firma Kriesten schließen Kooperationsvereinbarung
Region Umland Landestourismusverband und Radebeuler Firma Kriesten schließen Kooperationsvereinbarung
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10:19 07.04.2016
Unternehmensinhaber Jürgen Kriesten an einem der Displays, die der Tourismusbranche auf die Sprünge helfen könnten. Quelle: Uwe Hofmann
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Radebeul

Der Landestourismusverband (LTV) und das Radebeuler Unternehmen „Kriesten objekt design GmbH“ haben einen Kooperationsvereinbarung geschlossen. Man wolle mit dem Know-how der Radebeuler den Umgang mit Internet und neuen Medien in der Tourismusbranche verbessern, begründet LTV-Präsident Matthias Rößler. Kriesten hat sich nach der Trennung von seiner IT-Sparte zwar auf die Büroausstattung spezialisiert (DNN berichteten), in diesem Feld aber umfangreiches Wissen erworben, wie sich Technik und Bildschirme in modernes Mobiliar und Konferenzraumausstattung einbeziehen lassen. So hat man Informationsdisplays und -stelen unter anderen im Sorbischen Museum Bautzen und dem Leipziger Zoo installiert. Davon sollen nun auch Tourist-Infos, Museen und Hotels profitieren.

„Da haben wir – gelinde gesagt – Reserven“, meint Rößler. So verfügten nur 23 Prozent der Tourist-Infos über einen Internetauftritt, der sich auch von mobilen Endgeräten abrufen lassen. Und das, obwohl sich Touristen in Deutschland zu 60 Prozent im Internet informieren und zu reichlich 40 Prozent dort auch buchen. Tendenz steigend. Infostelen könnten helfen, Internetangebote an klassische touristische Tourist-Infos einzubinden, meint Unternehmensinhaber Jürgen Kriesten. So könnten Wartezeiten etwa durch Displays in Loungemöbeln relativ angenehm überbrückt werden. Außerdem könnten Internetauftritt und Stele außerhalb der Öffnungszeiten von Tourist-Infos eine Minimalversorgung sicherstellen.

Praktisch ist es mit der Anwendung allerdings nicht so einfach. So ist man im Tourismusverband Sächsischen Elbland noch dabei, seine Angebote zu bündeln und über alle Tourist-Infos gemeinsam zu vermarkten. Ist dieser Schritt gelungen, so Verbands-Chef Bert Wendsche, könne man sich über ein gemeinsames System elektronischer Angebote unterhalten.

Von Uwe Hofmann

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