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Knapp 200 Wasserratten sprangen in die Elbe

Elbeschwimmen in der Sächsischen Schweiz Knapp 200 Wasserratten sprangen in die Elbe

Die DLRG hat wieder zum Elbeschwimmen gerufen. Und rund 200 Wassersportler sind am Sonnabend in der Sächsischen Schweiz in den Fluss gestiegen. Der schnellste Schwimmer kommt aus Dresden.

Der Dresdner Thomas Moschke war der schnellste Schwimmer auf der Langstrecke. Er bekam den Pokal von Vorjahressiegerin Diana Schedretzky überreicht.

Quelle: Daniel Förster

Sächsische Schweiz. Knapp 200 Wasserratten sind dem Ruf der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Bezirk „Obere Elbe“ Pirna gefolgt und am vergangenen Sonnabend beim Elbeschwimmen in der Sächsischen Schweiz in die Fluten gestiegen. 23 von ihnen nahmen die Langstrecke über zehn Kilometer von Königstein nach Stadt Wehlen in Angriff. Der Großteil der Teilnehmer – 48 Frauen und 70 Männer – sprang jedoch erst in Kurort Rathen in den Fluss, um 3,5 Kilometer stromabwärts zu schwimmen. Für die Kurzstrecke vom 900 Metern entschieden sich 51 Wassersportler.

Bei der 22. Auflage des Elbeschwimmens stand erneut der Spaß und das Erlebnis Elbe im Vordergrund. Für den schnellsten Schwimmer über die Langdistanz hatte die DLRG jedoch einen Pokal parat. Den bekam der 31 Jahre alte Thomas Moschke aus Dresden-Zschertnitz im Ziel überreicht. Die jüngsten Teilnehmer waren mit sieben Lenzen Rebekka Tschirpig aus Pirna und Johannes Wende aus Gohrisch. Sie schwammen auf der Kurzstrecke. Ältester Elbeschwimmer war der 82-jährige Dieter Garten, älteste am Start war die fast gleichaltrige Brunhilde Stall aus Leipzig. Die 81 Jahre alte Dame hatte sich erneut von einem Bekannten aus Wehlen zum Mitschwimmen überreden lassen.

Trotz Handicaps ließ es sich Veit Riffer nicht nehmen, dem Ruf der DLRG zu folgen und beim Elbeschwimmen mitzumachen

Trotz Handicaps ließ es sich Veit Riffer nicht nehmen, dem Ruf der DLRG zu folgen und beim Elbeschwimmen mitzumachen.

Quelle: Daniel Förster

Auch der querschnittsgelähmte Veit Riffer aus Pirna ließ sich das Elbeschwimmen nicht entgehen. Mit Hilfe von Bekannten und von DLRG-Helfern war es für den 48-Jährigen erneut kein Problem ins Wasser und nach dem Schwimmen wieder ans Ufer zu kommen. Nach einem schweren Kletter-Unfall, bei dem er zwölf Meter tief stürzte, ist der einstige Bergsteiger ab dem vierten Wirbel gelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen. Trotz seines Handicaps ist Riffers sehr aktiv. Er ist Deutschlands erster rollstuhlfahrender Gebirgsführer und zeigt anderen Rollifahrern die Schönheiten der Sächsischen Schweiz.

Den bisherigen Teilnehmerrekord verzeichnete die Organisatoren im Jahr 2010. Damals starteten 224 Schwimmer.

Von Daniel Förster

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