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Klingenberger Feuerwehr probt die Wasserrettung

Trügerische Eisdicke auf Seen und Teichen Klingenberger Feuerwehr probt die Wasserrettung

Das Unheil kündigt sich mit einem knirschendem Geräusch an. Aus dem Knirschen wird ein Knacken und das Eis bricht unter den Füßen des Kindes. Der Knirps kann sich nicht halten, der Weg zum rettenden Ufer ist zu weit, er bricht ein und landet im eiskalten Wasser des Tümpels. Jetzt muss es sehr schnell gehen.

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Mithilfe einer Leiter versucht der Feuerwehrmann an die Einbruchsstelle zu gelangen, ohne selbst im eiskalten Wasser zu landen.
 

Quelle: Foto: Roland Halkasch

Klingenberg-Colmnitz.  Das Unheil kündigt sich mit einem knirschendem Geräusch an. Aus dem Knirschen wird ein Knacken und das Eis bricht unter den Füßen des Kindes in Schollen. Der Knirps kann sich nicht halten, der Weg zum rettenden Ufer ist zu weit, er bricht ein und landet im eiskalten Wasser des Tümpels. Jetzt muss es sehr schnell gehen, wenn das Kind lebend geborgen werden soll.

„Wir hoffen, einen solchen Einsatz niemals erleben zu müssen und dennoch müssen wir darauf vorbereitet sein“, teilt die Freiwillige Feuerwehr Klingenberg mit. Am Dienstagabend hatten die Kameraden zu einer selten gewordenen Übung geladen. Gemeinsam mit Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Colmnitz, Höckendorf, Pretzschendorf, Obercunnersdorf und Röthenbach übten sie die Eisrettung. Am Teich am Colmnitzer Jugendklub trafen sich die etwa 50 Kameraden mit den Rettern der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus Freital. Es gebe in ihrem Einsatzgebiet zahlreiche kleinere Teiche und Seen, begründete die Feuerwehr Klingenberg die Einsatzübung. Hinzu komme noch die riesige Talsperre Klingenberg.

Zunächst zeigten die DRK-Wasserretter ihre Möglichkeiten, eine eingebrochene Person aus dem kalten Wasser zu retten. Anschließend übten die Feuerwehrleute die Rettung. Sie benutzten Leiterteile und eine Schleifkorbtrage, um den in einem Trockentauchanzug eingepackten DRK-Helfer zu retten. Besonders tückisch bei dieser Übung ist, dass die Helfer sich jeden Schritt überlegen müssen, um nicht selbst im eiskalten Nass zu landen. Dort droht bereits nach wenigen Minuten eine Unterkühlung.

Umso wichtiger, dass die Feuerwehrleute ihr nach einigen milden Wintern etwas verblasstes Wissen wieder aufgefrischt haben. Das Tauwetter kommt bestimmt – dann wollen die Kameraden vorbereitet sein.

Von Uwe Hofmann

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