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Kinderbetreuungskosten steigen

Ottendorf-Okrilla Kinderbetreuungskosten steigen

Die Kinderbetreuungskosten steigen in der Gemeinde ab Januar um rund 6,5 Prozent. Darauf einigte sich der Gemeinderat am vergangenen Montag. Krippenplätze mit neun Stunden Betreuungszeit kosten künftig 202,30 Euro und Kindergartenplätze 119,30 Euro. Für eine sechsstündige Hortbetreuung müssen Eltern 70,30 Euro zahlen.

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Quelle: dpa

Ottendorf-Okrilla. Die Kinderbetreuungskosten steigen in der Gemeinde ab Januar um rund 6,5 Prozent. Darauf einigte sich der Gemeinderat am vergangenen Montag. Krippenplätze mit neun Stunden Betreuungszeit kosten künftig 202,30 Euro und Kindergartenplätze 119,30 Euro. Für eine sechsstündige Hortbetreuung müssen Eltern 70,30 Euro zahlen.

Dem Beschluss waren zwei ergebnislose Ratssitzungen vorausgegangen. Ursächlich dafür war die Absicht von Bürgermeister Michael Langwald (parteilos) nicht nur die gestiegenen Betriebskosten umzulegen, sondern zusätzlich den gesetzlichen zulässigen Spielraum bei der Festlegung der Beitragshöhe maximal auszuschöpfen. Durch das Sächsische Kindertagesstättengesetz ist bei Krippen eine Spanne zwischen 20 und 23 Prozent vorgegeben. Bei Kindergärten und Schulhorten müssen Kommunen mindestens 20 Prozent bis maximal 30 Prozent der Betriebskosten auf die Eltern umlegen. Was zu Preisen von 221 Euro (Krippe), 135 Euro (Kita) und 78 Euro für die Hortbetreuung geführt hätte. Doch die Gemeinderäte fürchteten um den Ruf als kinderfreundliche Gemeinde und zeigten Langwald die kalte Schulter. (DNN berichteten) Daraufhin versuchte Langwald während eines sogenannten „Arbeitswochenendes“ des Gemeinderates im erzgebirgischen Holzhau die Kuh vom Eis zu bringen. In äußerlich entspannter vorweihnachtlicher Atmosphäre, quasi zwischen Sauerbraten und abendlichen Punsch, kamen im 3-Sterne-Superior Hotel Lindenhof die unterschiedlichsten Beitragsmodelle auf den Tisch. Schließlich glaubte Langwald eine Lösung, im Sinne der leeren Gemeindekasse gefunden zu haben. Wieder zurückgekehrt ins heimische Ottendorf gab es coram publico jedoch eine Kehrtwende im Gemeinderat. Auf Initiative von CDU-Gemeinderat Rico Schrapel wurde der Holzhauer Kompromiss verworfen. Stattdessen fand sein Vorstoß die Beiträge nur um etwa 6,5 Prozent zu erhöhen eine breite Mehrheit. (wp)

Von Werner Peters

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