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Umland Investor lüftet Geheimnis um ehemaligen Real-Markt in Freital
Region Umland Investor lüftet Geheimnis um ehemaligen Real-Markt in Freital
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17:26 03.05.2018
Ole, Karl und Tobi haben schon mal auf Papier gebracht, wie sie sich „Oskarshausen“ vorstellen und was es da alles geben soll. Freitals Baubürgermeister Jörg-Peter Schautz und Investor Christian Wehlan (re.) erzählten am Donnerstag am Fuße des Windberges von ihren Ideen. Quelle: Kerstin Ardelt-Klügel
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Freital

Das Geheimnis um den ehemaligen Real-Markt in Freital-Burgk ist gelüftet: Auf das seit Jahren brachliegende Areal am Fuße des Windberges baut die Dresdner Oskarshausen GmbH auf einer Fläche von rund 11 350 Quadratmetern für einen einstelligen Millionenbetrag bis Herbst eine eintrittsfreie Entdecker- und Erlebniswelt für die ganze Familie. Geplant sind insgesamt 26 saison- und wetterunabhängige Attraktionen im Indoor- und Outdoor-Bereich. Mit 270 PKW-Stellplätzen sollte auch das Parken kein Problem sein.

Namensgeber der geplanten Familien- und Touristenattraktion war ein Vorfahre des Betreibers und Geschäftsführers Christian Wehlan. Dieser Oskar war im benachbarten Rabenau aufgewachsen und hatte sich später in Neuhausen im Erzgebirge als Erfinder und Entwickler von Produkten aus Holz und anderen natürlichen Rohstoffen profiliert. So entstand „Oskarshausen“. Der gebürtige Lausitzer hatte die bauliche Hülle des früheren Einkaufstempels bereits im Herbst 2017 erworben; ebenso lange steht er mit der Freitaler Stadtverwaltung in Verbindung. „Dass wir erst jetzt über das Projekt sprechen, hat der Investor so entschieden“, betonte am Donnerstag Freitals Baubürgermeister Jörg-Peter Schautz. „Aus Stadtsicht ist es nach dem langen Leerstand eine tolle Entwicklung, die da angeschoben wird. Eine, die über Freitals Grenzen hinaus von Bedeutung ist“.

Regionale Besonderheiten

Was verbirgt sich hinter „Oskarshausen“? „Unser Angebot beruht auf drei Säulen“, so Wehlan. Es wird einen Erlebnis- und Kreativbereich geben, der auf regionale Besonderheiten eingeht. Um beispielsweise der Tradition des Freitaler Porzellans gerecht zu werden, besteht die Möglichkeit, Keramik zu bemalen und die Stuhlbauerstadt Rabenau grüßt mit vorgefertigten Bausätzen, die an kleinen Werkbänken zusammen gebaut werden können. Es gibt mit Hüpfkissen, einem Baustellenspielplatz und Labyrinth auch etwas zum Toben.

Zweites Standbein ist eine Buffetküche mit Hausmannskost aus Sachsen. Das dritte Standbein bleibt dem Handel vorbehalten. Vor dem Heimweg sollen sich die Besucher mit regionalen Produkten, Geschenkartikeln und Souvenirs eindecken können.

Ideen der Bürger gefragt

Wenn Wehlan von einem dynamischen Konzept spricht, dann meint er das wörtlich. So wünscht er sich, dass sich die Freitaler bei demnächst folgenden regionalen Aktionen und in sozialen Medien mit ihren Ideen und Wünschen in den Entwicklungsprozess einbringen. Besonders Engagierten verspricht der Investor sogar einen exklusiven Besuch vor der offiziellen Eröffnung.

Neben dem Erlebnisaspekt setzt Christian Wehlan mit einem zweiten Konzept auf den klassischen Handel. Gedacht ist unter anderem an einen Vollsortimenter und eine Drogerie. Dieser Bereich wird einen separaten Zugang und Parkplatz erhalten.

Weitere Infos unter www.oskarshausen.de

Von Kerstin Ardelt-Klügel

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