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Intensivstation im Radebeuler Krankenhaus hat acht Betten mehr

Elblandklinikum Intensivstation im Radebeuler Krankenhaus hat acht Betten mehr

Das Elblandklinikum Radebeul hat seine Zahl an Intermediate-Care-Betten verdoppelt. Mit diesen speziellen Überwachungsbetten in der Intensivmedizin reagiert das Krankenhaus auf die Herausforderung des demografischen Wandels.

Kümmern sich um die Behandlung der Patienten in den IMC-Betten: Oberschwester Carolin König (l.) sowie die beiden Oberärzte Uwe Oehmichen und Dr. Heda Kvakan.

Quelle: Silvio Kuhnert

Radebeul. Bei den Umbau- und Erweiterungsarbeiten hat das Elblandklinikum Radebeul eine weitere Etappe abgeschlossen. „Nach neun Monaten Bauzeit können wir die erweiterte Intensivstation eröffnen“, sagte Chefärztin Dr. Angela Möllemann am Montag, als sie den Trakt mit acht IMC-Betten in Betrieb nahm. IMC ist die Abkürzung für Intermediate-Care. Dabei handelt es sich um besondere Intensiv- und Überwachungsbetten.

Der demografische Wandel macht vor dem Klinikalltag nicht halt. 1850 Patienten wurden auf der Station von Dr. Möllemann im vorigen Jahr insgesamt behandelt. „Und die Zahl hochbetagter Menschen mit altersbedingten Mehrfacherkrankungen nimmt zu“, berichtete Möllemann. Diese bedürfen einer intensiven medizinischen Betreuung und Überwachung beispielsweise vor und nach einer Operation. Die Intermediate-Care, was übersetzt soviel wie „Zwischenpflege“ bedeutet, bildet dabei die Verbindung zwischen Normalstation und Intensivtherapie. Sie ist für Patienten bestimmt, deren Behandlung nicht das gesamte Spektrum eines Intensivbettes erfordert, aber deren Zustand noch nicht die Verlegung auf eine Normalstation erlaubt. So können an ein IMC-Bett spezielle Gerätschaften zur Überwachung der Organfunktionen ebenso angeschlossen werden wie ein Beatmungsgerät. „Auch die Dialyse ist möglich“, informierte Möllemann.

Bislang verfügte die Station über acht Intensiv- und sieben IMC-Betten. Mit der Aufstockung und Erweiterung können im Intensivbereich nun 23 Patienten gleichzeitig behandelt werden. Dafür wurden ehemalige Büroräume umgebaut. Es entstanden vier Zweibettzimmer. Rund eine Million Euro hat das Klinikum mit Hilfe von Fördermitteln in die Vergrößerung der Intensivstation investiert.

Auch auf der Baustelle neben dem Klinikum geht es sichtbar voran. Bei der offiziellen Grundsteinlegung Mitte September dieses Jahres waren erst nur die Konturen des Erdgeschosses zu erkennen. Nun sind am künftigen Westflügel die Oberschosse hinzugekommen und die Hülle des Neubaus ist fast komplett. Die Rohbauarbeiten müssen sich auch in Richtung Abschluss bewegen, damit der Innenausbau bald beginnen kann. Denn der Zeitplan besteht unverändert. Die Einweihung und Inbetriebnahme ist für Ende 2018 vorgesehen, wie Verwaltungsdirektor Michel Schmidt berichtete.

Im neuen Westflügel wird im Erdgeschoss die Notfallaufnahme untergebracht. Die beiden Etagen darüber sind für das Brustzentrum, die Senologie, bestimmt. Das ist aber nur der erste Bauabschnitt. Zum Gesamtinvestitionspaket von rund 25 Millionen Euro gehört ein zweiter Bauabschnitt im Bestandsgebäude. Dort kommen zu den vier vorhandenen Operationssälen zwei neue hinzu. Des Weiteren wird die Cafeteria aus dem dritten Ober- hinunter ins Erdgeschoss verlegt sowie das Foyer neu gestaltet. An der Kapazität von insgesamt 315 Betten wird sich nichts weiter ändern, jedoch werden alle Drei- zu Zweibettzimmern umgebaut. In 2020 sollen alle Bauarbeiten im Elblandklinikum Radebeul abgeschlossen sein.

Von Silvio Kuhnert

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