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Informationstafel klärt in Graupa über Bülow-Gedenktafel auf

Richard-Wagner-Stätten Informationstafel klärt in Graupa über Bülow-Gedenktafel auf

Eine Gedenktafel stiftete bislang am Lohengrinhaus in Graupa für Verwirrung. Auf Initiative des Dresdner Musikfreundes Dr. Heinz Gerlach gibt es nun Klärung.

Dr. Heinz Gerlach berichtet auf der Informationstafel (unten) über die Wiederentdeckung der Bülow-Gedenktafel.

Quelle: Silvio Kuhnert

Graupa. Eine Gedenktafel am Lohengrinhaus in Graupa stiftete bislang ein wenig Verwirrung. Darauf steht „In diesem Haus wurde Dr. Hans von Bülow am 8. Januar 1830 geboren“. Jedoch der Geburtsort des Klaviervirtuosen und Dirigenten lag in Dresden. Im heutigen Lohengrinhaus besuchte er einst im Sommer 1846 seinen väterlichen Freund und Förderer Richard Wagner. Eine Informationstafel bringt seit Freitag Klarheit in die Angelegenheit und auf ihr ist zu lesen, wie die Gedenktafel nach Graupa kam. Entstanden ist sie auf Initiative von Dr. Heinz Gerlach.

Dem Dresdner Musikfreund haben die Richard-Wagner-Stätten auch zu verdanken, dass die Gedenktafel, die anlässlich des 70. Geburtstages von Hans von Bülow im Jahr 1900 an sein Geburtshaus angebracht wurde, sich seit 1994 im Pirnaer Ortsteil befindet. Anfang der 1990er Jahre machte sich Gerlach auch die Suche nach dem Standort des Gebäudes, in dem Bülow, dessen Frau Cosima später Wagner ehelichte, das Licht der Welt erblickte. Kohlmarkt 19 und ab 1863 Körnerstraße 12 lauteten einst die Adressen des Hauses, das wie das Dresdner Stadtzentrum in der Bombennacht am 13. Februar 1945 zerstört wurde. Wie Gerlachs Recherchen ergaben, stand es an der heutigen Westecke des Hotels Bellevue. Die originale Gedenktafel galt weiter als verschollen. Daher ließ er anlässlich des 100. Todestages Bülows mit Hilfe von Spenden eine neue anfertigen. Diese wurde am Eingang des Bankettzentrums von Hotel Bellevue angebracht. „Ein Jahr später bekam ich den Anruf, dass die Bülow-Tafel gefunden wurde“, berichtet Gerlach. Im Lapidarium der alten Zionskirche wurde sie entdeckt. Und da in Dresden schon eine Tafel hing, kam das Original von 1900 zum Wagnermuseum nach Graupa.

Von Silvio Kuhnert

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