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Hilfe für Igel in Not

Radebeuler Igelhilfe braucht Unterstützung Hilfe für Igel in Not

Wie kann man sich nach einer Operation mit einem neuen Kniegelenk noch um Igel kümmern? Dass das geht, zeigt Cornelia Schicke, ehrenamtliche Leiterin des Radebeuler Igelhilfe e.V. Die tägliche Routine kann Cornelia Schicke im Moment nicht allein bewältigen.

Die Radebeuler Igel-Pflegestation sucht Helfer.

Quelle: Catrin Steinbach

Radebeul.  Wie kann man sich nach einer Operation mit einem neuen Kniegelenk noch um Igel kümmern? Dass das geht, zeigt Cornelia Schicke, ehrenamtliche Leiterin des Radebeuler Igelhilfe e.V. Die tägliche Routine kann Cornelia Schicke im Moment nicht allein bewältigen. Da die Operation erst drei Wochen her ist, wird sie voraussichtlich bis November nur eingeschränkt arbeiten können. Von der täglichen Reha erhofft sie sich, die notwendige Beweglichkeit bald wieder zu erlangen.

Noch ist keine Saison, dennoch ist die Igel-Pflegestation zwischen Lindenau und Friedewald gut belegt. „Ich suche jetzt dringend freiwillige Helfer“, sagt die Igelmutter, „die mich unterstützen, denn wenn die Igel-Saison beginnt, bin ich aufgeschmissen.“ Cornelia Schicke kann sich zwar schon im Haus ohne Krücken bewegen, schafft aber nicht länger als eine Stunde, etwas für die Tiere zu tun. Doch die Igelstation ist schon jetzt gut ausgelastet. Bereits im Juli startete Cornelia Schicke einen Aufruf auf ihrer Facebookseite „Igelhilfe Radebeul e.V.“ und erklärte dort, dass in der Regel zwischen zehn und 15 „Stachelritter“ auf der Intensivstation betreut werden. Hinzu kommen 25 bis 30 Igel im Rehabereich draußen. Und die richtige Saison beginnt erst im Herbst. Bis dahin hofft Schicke, dass sich noch mehr freiwillige Helfer finden. Wenn sich vier bis fünf Leute finden, die jeweils ein bis zweimal pro Woche Zeit haben, sich um die Igel zu kümmern, wäre der Station schon sehr geholfen. Verletzte oder untergewichtige Tiere werden auf der Station aufgepäppelt und medizinisch versorgt, sofern es nötig ist. Sind die kleinen „Stachelritter“, wie sie von den Mitgliedern der Initiative liebevoll genannt werden, wieder fit, werden sie zurück in die Freiheit entlassen. Außengehege, welche im vergangenen Jahr erneuert wurden, bieten den Igeln die Möglichkeit, in aller Ruhe auf die nahende Entlassung vorbereitet zu werden.

Für jeden, der helfen möchte, hat Cornelia Schicke genügend Arbeit zu vergeben. Schüler können ab einem Alter von 14 Jahren die Igel versorgen. Im Innenbereich müssen die Ställe saubergemacht und die Tiere gewogen werden. Draußen stehen ebenfalls Reinigungsarbeiten an und die Futternäpfe müssen gefüllt werden. Für die Abendstunden steht noch die Fütterung für alle Igel an. „Ich brauche Hilfe am Vormittag zwischen 10 und 12 Uhr“, sagt Schicke, „und am Nachmittag zwischen 16 und 19 Uhr.“ Die Arbeit der Igelstation ist ehrenamtlich, der Verein ist ein Teil der Arbeitsgruppe „Wildtiere in Not” beim Nabu Dresden.

Kontakt: C. Schicke, Tel.: 0157-74703272, info@igelhilfe-radebeul.de; bei Notfällen Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, Igelhilfe ruft zurück

www.igelhilfe-radebeul.de

Von Annette Lindackers

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