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Umland Heidenaus Wohnungsgesellschaft plant millionenschwere Investitionen
Region Umland Heidenaus Wohnungsgesellschaft plant millionenschwere Investitionen
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10:28 05.07.2017
Im Immobilienzentrum wollen WVH-Chefin Sonnhild Ruffani (l.) und ihre Assistentin Kathi Prentki Mieter und Bauwillige über Wohnungen und Grundstücke beraten. Quelle: S. K.

Ein neues Kundenzentrum wird die Wohnungsbau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft Heidenau (WVH) Anfang August eröffnen. „Immobilienzentrum“ ist der Name und das aus einem ganz bestimmten Grund. Denn im Erdgeschoss in der Geschäftsstelle an der Dresdner Straße 15 geht es künftig nicht nur um Mietsachen, sondern auch den Verkauf von Baugrundstücken. Das städtische Tochterunternehmen hat ein millionenschweres Investitionsprogramm vor, und zwar die Entwicklung eines neuen Stadtteils und die Weiterentwicklung des Stadtzentrums.

Die bislang vorwiegend als Garagenhof genutzten Grundstücke an der Rudolf-Breitscheid-Straße möchte die WVH über ihre Tochtergesellschaft, die Heidenauer Privatisierungs- und Bauträger GmbH, in Bauland verwandeln. Über 20000 Quadratmeter ist das Areal groß. „Es ist ein attraktives Gebiet an der Grenze zur Landeshauptstadt. Dort lässt sich ein kleiner Stadtteil entwickeln“, sagt WVH-Geschäftsführerin Sonnhild Ruffani. Ihr Plan: Entlang der Straße sollen Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage entstehen, fünf Stück mit circa neun Wohnungen. Dahinter ist eine Bebauung mit rund 30 Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser vorgesehen. Die genaue Zahl der Gebäude steht noch nicht fest.

Das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen. „Am Bebauungsplan wird noch gearbeitet“, informiert Ruffani. Nach jetzigem Zeitplan soll er im zweiten Halbjahr 2018 vom Stadtrat beschlossen werden. Die städtische Wohnungsgesellschaft ist allerdings an einer Verkürzung der Zeitschiene interessiert. „Gespräche dazu laufen“, so Ruffani.

Parallel arbeitet ihr Team an den Erschließungsplänen. „Unser Ziel ist, dass ab 2019 der Bau von Einfamilienhäusern beginnen kann“, teilt die WVH-Chefin mit. Rund 20 Millionen Euro wird das Unternehmen in die Entstehung des neuen Wohngebiets investieren. Es ist das erste in der 25-jährigen Unternehmensgeschichte, das die WVH über ihre Tochtergesellschaft selbst erschließt.

Ambitionierte Pläne verfolgt das Wohnungsunternehmen auch im Stadtzentrum. Am Marktplatz möchte die WVH auf der Wiese zwischen Brunneneck und Stadthaus ein L-förmiges Wohnhaus bauen. Drei weitere sollen westlich und südwestlich davon zwischen Bahnhofstraße und „Alter Post“ stehen. „Im Zentrum wollen wir rund 50 Mietwohnungen anbieten“, berichtet Ruffani. Die Investitionssumme beträgt rund 16 Millionen Euro. Parallel zur Entwicklung des Wohngebiets wird an diesem Vorhaben gearbeitet.

Aktuell bringt die Wohnungsgesellschaft die Fassade an der Ecke Dresdner/Zschierener Straße auf Vordermann. Der neue Anstrich ist teilweise bereits sichtbar. Es folgen noch neue Balkonanbauten. Kostenpunkt: rund zwei Millionen Euro. Ein weiteres Großprojekt ist der Umbau des Neubaublocks Käthe-Kollwitz-Straße 15-25 zu einer altergerechten Wohnanlage, „Sonnehof II“, für rund sechs Millionen Euro (DNN berichteten).

Der Bauboom hat zwei Gründe: Zum einen wächst die Nachfrage nach seniorengerechten Wohnungen aber auch die von Familien nach Wohnraum. Der Leerstand ist bei der WVH niedrig. Aktuell stehen 150 von insgesamt rund 2400 Wohnungen leer. Zum anderen sind Kredite günstig. Die Niedrigzinsphase möchte die WVH für ihre Investitionen nutzen.

Von Silvio Kuhnert

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