Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 2 ° Schneeregen

Navigation:
Google+
Handball-Derby: HC Elbflorenz Dresden verliert in Pirna mit 24:26

Handball-Derby: HC Elbflorenz Dresden verliert in Pirna mit 24:26

Die Akteure verließen völlig fertig und abgekämpft das Spielfeld. Doch während die Handballer des ESV Lok Pirna trotzdem ausgelassen im Kreis tanzten, hockten sich die Spieler des HC Elbflorenz zerknirscht auf ihrer Bank.

Voriger Artikel
Dresdner Messe zu teuer - Chinesischer Nationalcircus gastiert im Stadtkulturhaus Freital
Nächster Artikel
Hallentennis: Saisonauftakt nach Maß für Radebeul

Für die Dresdner schwer zu verteidigen: Dusan Milicevic (am Ball), der acht der 26 Pirnaer Treffer erzielte.

Quelle: Marko Förster

Pirna. So unterschiedlich das Befinden der Protagonisten dieses brisanten Lokal-Derbys nach 60 Minuten auch war, die 625 Zuschauer in der Arena auf dem Sonnenstein erlebten einen tollen Handball-Abend. Am Ende behielten die Gastgeber mit 26:24 (15:10) die Oberhand und feierten dabei eine kleine Auferstehung.

"Es wurde zuletzt behauptet, wir seien keine richtige Mannschaft. Jetzt sollten wir alle Zweifler überzeugt haben. Es war zu sehen, dass wir den Sieg unbedingt wollten. Dieser Wille und, dass wir das Torwart-Duell zu unseren Gunsten entscheiden konnten, gaben den Ausschlag für den Erfolg", befand Nils Jürschke nach dem Derby. Der Youngster trug mit einer beherzten Vorstellung ebenfalls maßgeblich zum Lok-Erfolg bei. Von Beginn an agierten die Hausherren aus einer von Stefan Helbig glänzend organisierten Abwehr heraus. Ein überragend parierender Sven Grathwohl im Tor gab seinen Männern den nötigen Rückhalt. Als die Gäste, bei denen mit Matthias Rudow (Operation) ein wichtiger Leistungsträger kurzfristig ausfiel, in der 22. Minute den 9:9-Ausgleich schafften, nahm Lok-Trainer Petr Hazl eine Auszeit. Er fand offensichtlich die richtigen Worte, denn anschließend starteten seine Jungs einen Sturmlauf, zum 14:9. Dass Aufsteiger Dresden in dieser Phase nicht zum Zug kam, lag auch mit daran, dass Torsten Schneider den Aktionsradius von Alexander Matschos einschränkte. Den Vorsprung hielt Pirna bis zur Pause.

In der zweiten Hälfte kämpften sich die Gäste aber wieder heran und schafften in der 46. Minute den 18:18-Ausgleich. Doch weil sich die Pirnaer nicht aus der Ruhe bringen ließen und den Schützlingen von Peter Pysall einige Fehler unterliefen, zog das Lok-Team wieder an und verschaffte sich bis zur 52. Minute wieder einen Vier-Tore-Vorsprung (23:19), den die Dresdner nicht mehr wettmachen konnten. "Wir haben unsere Chancen genutzt, trotz Unterzahl zum Schluss nicht den Kopf verloren. Die Mannschaft hat sehr diszipliniert gespielt", atmete Petr Hazl auf. Peter Pysall meinte: "Wir haben uns ein paar Fehler zu viel erlaubt. Und natürlich hat uns Matthias Rudow gefehlt. Dennoch bin ich nicht unzufrieden, insgesamt liegen wir im Soll."

Lok-Tore: Milicevic 8/4, Jürschke 6/2, Boucek 5, Martinc 4, Havlat 2, Gaube 1.

Elbflorenz-Tore: Matschos 5, Geyer 4, Mertig 3, Kovanovic 3/1, Scholz, Pfeiffer, Lumpe je 2, Hubald, Reimann, Kaiser je 1.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.11.2012

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr