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Grundstücksverkauf erregt Gemüter im Stadtrat

Grundstücksverkauf am Lovosicer Platz Grundstücksverkauf erregt Gemüter im Stadtrat

Eigentlich ging es nur um den Verkauf eines Grundstückes am Lovosicer Platz. Ralf Heidig von der RH Beratung und Beteiligung GmbH möchte die 340 Quadratmeter große Fläche für 14.837,60 Euro erwerben. Dem Kaufinteressenten gehören bereits mehrere angrenzende Grundstücke. Doch so einfach wollten die Räte im vergangenen Stadtrat nicht entscheiden.

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Coswig. Eigentlich ging es nur um den Verkauf eines Grundstückes am Lovosicer Platz. Ralf Heidig von der RH Beratung und Beteiligung GmbH möchte die 340 Quadratmeter große Fläche für 14.837,60 Euro erwerben. Dem Kaufinteressenten gehören bereits mehrere angrenzende Grundstücke. Doch so einfach wollten die Räte im vergangenen Stadtrat nicht entscheiden.

Einzige Bedingung an den Kaufinteressenten ist, dass er ein Wohn- und Geschäftshaus darauf errichtet. Das Erdgeschoss wäre offen für gewerbliche Nutzung und im zweiten und eventuell dritten Geschoss ist Platz für neue Wohnungen. Außerdem kann der Interessent bei Beschluss selbst entscheiden, ob das Gebäude ein Sattel- oder ein Flachdach bekommt. Letzteres wiederum stieß einigen Stadträten sauer auf. Man wolle vorher wissen, wie die Idee aussieht und ob diese ins Stadtbild passe, sonst könne man diesem Antrag nicht zustimmen. OB Neupold erklärte erneut, dass es hierbei lediglich um den Verkauf gehe und noch nicht um die Bebauung. Wenn das die Dachfrage zur Bedingung werden würde, werde er den Antrag zurückziehen. Nach weiteren Diskussionen verlangte die Mehrheit des Rates eine Entscheidung und somit wurde der Verkauf beschlossen. Allerdings mit vier Gegenstimmen und zwei Enthaltungen. Es erfolgte keine öffentliche Ausschreibung für das Grundstück, da wegen der Lage der Teilfläche und der fehlenden Erschließung ein Verkauf an einen anderen Käufer nicht realistisch ist“, heißt es in der Beschlussvorlage. Der sich dort befindende Steinegarten wird verlagert. Die Umsiedlung an einen „konfliktfreien Standort“, wie es im Stadtrat hieß, möchte der Käufer selbst übernehmen. Eventuell in die Nähe des Bürgerparks oder des Rathhauses.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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