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Umland Großeinsatz im Schottenbergtunnel
Region Umland Großeinsatz im Schottenbergtunnel
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13:38 09.09.2018
Feuerwehrleute bergen einen Verletzten aus dem Unfallbus. Quelle: Roland Halkasch
Meissen

Der Schottenbergtunnel war am Sonnabend von 9 bis 14 Uhr voll gesperrt. Ursache war ein Großeinsatz von 280 Feuerwehrleuten und Rettungskräften. Es handelte sich um eine Einsatzübung, bei der ein Unfall mit einem Massenanfall von Verletzten trainiert wurde. Das Unfallszenario hatte es in sich: Ein Linienbus mit Fahrgästen war gegen einen mit Ammoniak beladenen Lkw gestoßen. Durch den Zusammenstoß traten ätzende Giftstoffe aus.

Vor der Übung wurden die Darsteller der Verletzten geschminkt. Nach der Alarmierung bauten die Feuerwehrleute einen Wasservorhang im Tunnel auf, der eine Ausbreitung der Ammoniakdämpfe verhindern sollte. Danach arbeiteten sich Rettungskräfte zum Bus vor und holten die Verletzten aus dem Innenraum.

Zwischenzeitlich brachte die Feuerwehr den Gefahrgutzug des Landkreises Meißen in Stellung. Feuerwehrleute in Chemikalienschutzanzügen dichteten am beschädigten Lkw das Leck ab. Danach wurden die Lkw-Insassen gerettet. Beim Lkw handelte es sich um einen Simulator, den die Feuerwehr Leipzig zur Verfügung gestellt hatte.

Neben dem Tunnel errichtete der Rettungsdienst einen Behandlungsplatz. Hier wurden die Verletzten medizinisch versorgt. Die Übung dauerte bis zum Nachmittag.

Von DNN

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