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Umland Glasfaser für Gewerbegebiet – Dippoldiswalde rüstet auf
Region Umland Glasfaser für Gewerbegebiet – Dippoldiswalde rüstet auf
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11:36 09.02.2018
Einzelne Glasfaserkabel der Deutschen Telekom. Die Telekom will in diesem Jahr Glasfaser-Netze für High-Speed-Internet in zehn deutschen Städten aufbauen. Damit sollen Geschwindigkeiten bis zu einem Gigabit pro Sekunde möglich sein.  Quelle: picture alliance / dpa
Dippoldiswalde

 Im Gewerbegebiet Reinholdshain der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde haben über 60 Unternehmen die Chance, sich kostenlos ans Gigabit-Hochgeschwindigkeitsnetz der Telekom anschließen zu lassen. Der am 15. Februar stattfindende Informationsabend klärt in der Kultureinrichtung „Parksäle“, Dr.-Friedrich-Straße 25, um 18 Uhr über die geplanten Verlegungen auf. Stichtag für Unternehmern ist der 2. März. Entscheiden sich bis dahin rund 30 Prozent der dort ansässigen Firmen für einen Glasfaseranschluss der Telekom, wird das Gewerbegebiet noch in diesem Jahr ausgebaut. „Die Verfügbarkeit von Glasfaser-Anschlüssen ist ein echter Standortfaktor – für Hightech-Unternehmen wie für Handwerksbetriebe. Breitband-Internet ist daher ein wichtiger Baustein der Infrastruktur und für die Zukunftsfähigkeit unserer Unternehmen unerlässlich“, weiß Hagen Rickmann, Geschäftsführer im Bereich Geschäftskunden der Telekom Deutschland. Zudem erhalten die Firmen den Einbau des Gigabit-Anschlusses ohne zusätzliche Kosten. Das Angebot auf Glasfaser reicht vom asymmetrischen 100 MBit/s-Geschäftskundenanschluss bis zum symmetrischen 1 GBit/s-Anschluss. Die Telekom wird dafür rund neun Kilometer Glasfaser verlegen und die Unternehmensstandorte direkt an das Glasfaser-Netz anbinden. Dabei wird beim Gewerbegebiets-Ausbau unter anderem das moderne Trenching-Verfahren eingesetzt. Der Begriff Trenching beschreibt Verfahren zur Verlegung von Rohren für Glasfaserleitungen, bei dem mittels Frästechnik schmale Gräben und Schlitze in Böden und Asphalt eingebracht werden. Dabei betont die Telekom die Nachhaltigkeit, Kosteneffizienz sowie die Bauzeitverkürzungen als Vorteile dieser modernen Technik. Sowohl für Anwohner als auch für die Umwelt ergeben sich hierdurch weniger Belastungen, so die Telekom.

Die Telekom investiert Jahr für Jahr rund fünf Milliarden Euro und betreibt mit mehr als 455 000 Kilometer das größte Glasfaser-Netz in Europa.

Von Carolin Seyffert

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