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Gesprächsangebot: Bauleitung weist Kritik an Ausbau der Oberen Bergstraße von sich

Gesprächsangebot: Bauleitung weist Kritik an Ausbau der Oberen Bergstraße von sich

Mit kritischem Blick verfolgen die Anwohner der Oberen Bergstraße, was da vor ihrer Haustür geschieht. Dort saniert die Strabag unter einer Vollsperrung für rund 225 000 Euro noch bis Ende Juni die Straße und verlegt gleichzeitig neue Erdgasleitungen.

"Ob da alles mit rechten Dingen zugeht?", fragt stellvertretend Karlheinz Frenzel. Ihn irritiert vor allem, dass die Baufirma die alten Schleuseneinläufe, die früher mal auf der einen Seite, mal auf der anderen Seite lagen, jetzt alle auf die Talseite der Straße verlegt. Dabei wurde der Abwasserkanal erst im vorigen Jahr durch die Wasserversorgung und Stadtentwässerung (WSR) erneuert. Ob da jetzt nicht doppelt abkassiert werde, weil die neuen Schleusen jetzt extra an den Kanal angeschlossen werden, fragt Karlheinz Frenzel.

"Nein", lautet die Antwort auf eine entsprechende Anfrage der DNN bei der Stadtverwaltung. Die Baufirma habe zwar schon jetzt Mehrleistungen angezeigt, diese resultieren aber aus der Beobachtung einer Stützmauer, deren Standfestigkeit eventuell gefährdet ist, dem Umsetzen eines Baumes, Erschwernissen beim Straßenausbau, die vorher nicht bekannt waren, und Stundenlohnarbeiten in noch nicht bekannter Höhe. Die Schleusenverlegung geschieht dagegen planmäßig, weil die Straße zur Talseite ein leichtes Gefälle hat. In der Planung festgeschreiben sei auch die Absenkung des Fußweges auf der Talseite, während der Bürgersteig auf der Bergseite ein normal hohes Bord erhalte, wie die zuständige Bauleiterin sagt. Das hat zum einen den Grund, dass die Straße hinabfließendes Wasser nach Starkregen von den Stützmauern auf der Bergseite weggehalten werden soll. Auf der anderen Seite sollen Rollstuhlfahrer und Kinderwagenschieber durch die niedrige Schwelle zwischen Straße und Fußweg leicht Hindernissen ausweichen können, wie sie etwa die Straßenbäume darstellen. Gerne werde sie immer donnerstags ab 14.30 Uhr Fragen der Anwohner beantworten, macht die Bauleiterin, die namentlich nicht genannt werden will, ein Gesprächsangebot.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.05.2014

uh

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