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Geknickte Fahrbahn soll vorm Rasen auf der Külz-Straße in Pirna abhalten

Pirna Geknickte Fahrbahn soll vorm Rasen auf der Külz-Straße in Pirna abhalten

Die Straßensperrungen und Verkehrseinschränkungen in Pirnas Innenstadt nehmen kein Ende. Während in diesem Jahr auf beiden Nord-Süd-Achsen, Maxim-Gorki-Straße und Breite Straße gebaut werden soll, plant die Stadtverwaltung bereits das Schwarzdeckenprogramm für 2018.


Quelle: dpa

ÜPirna. Die Straßensperrungen und Verkehrseinschränkungen in Pirnas Innenstadt nehmen kein Ende. Während in diesem Jahr auf beiden Nord-Süd-Achsen, Maxim-Gorki-Straße und Breite Straße gebaut werden soll, plant die Stadtverwaltung bereits das Schwarzdeckenprogramm für 2018. Im kommenden Jahr ist rund 15 Wochen lang der Schleichweg vom Sonnenstein in die Innenstadt und in Richtung Copitz gekappt. Die Stadt möchte die Dr.-Wilhelm-Külz-Straße zwischen Tischerplatz und Dohnaischen Platz grundhaft ausbauen.

Aus Sicht der Verwaltung wird der Straßenzug in seiner jetzigen Gestalt den Anforderungen an den motorisierten Verkehr und ans Parken nur unzureichend gerecht. Und vom Dohanischen Platz in Richtung Tischerplatz gibt es auf der rechten Seite für Fußgänger keinen durchgehenden Gehweg. Die vorhandene Fahrbahn weist zudem viele Schad- und Flickstellen auf. Und mit Schlaglöchern muss auch in Zukunft immer wieder gerechnet werden. Denn wie die Baugrunduntersuchung im vorigen Jahr ergab, ist der Untergrund durch Auffüllungen stark nässe- und witterungsempfindlich, zudem befindet sich der Bereich am Dohnaischen Platz bei einem Hochwasser wie 2013 im Überschwemmungsgebiet der Elbe. Daraus ergibt sich laut Baugrundgutachten die Notwendigkeit zum grundhaften Ausbau.

Dem Bauausschuss liegen nun drei Varianten zur Neugestaltung vor. Und eine Option steht im Grunde schon nicht mehr zur Debatte. In der Diskussion um die Neugestaltung des Dohnaischen Platzes hat sich die Verwaltung im vorigen Jahr bereits von einer Kappung der Külz-Straße verabschiedet. Die Idee, den Straßenzug in Höhe der Goethe-Oberschule mit einem Wendehammer enden zu lassen und aus ihr eine Sackgasse zu machen, stieß bei Stadträten auf Kritik. Diese Variante würde zudem das Parkplatzproblem im Stadtzentrum verschärfen. Denn wenn Fahrzeuge auf der jetzigen Einbahnstraße in beide Richtungen rollen würden, könnten nur 17 Autos am Straßenrand noch parken. Die beiden anderen Varianten sehen mehr als die doppelte Anzahl von Stellplätzen vor.

Mit 44 Stellflächen bietet Variante 1 die meisten Parkmöglichkeiten. Sie sind längs der geradlinig verlaufenden Fahrbahn angeordnet. Passanten können auf beiden Straßenseiten einen Fußweg nutzen. Diese Variante hat aber nicht den Vorzug bei der Stadtverwaltung. Das Tiefbauamt empfiehlt dem Bauausschuss, für Variante 3 zu stimmen.

Die im Rathaus bevorzugte Lösung sieht 41 Parkplätze vor. Gut die Hälfte von ihnen ist nicht parallel, sondern schräg zur Fahrbahn angeordnet. Da die Stellflächen in Höhe der Einmündung zur Gerichtsstraße von der rechten auf die linke Seite wechseln, macht die Fahrbahn einen Knick. Die versetzte Fahrbahn unterstützt, „die Reduzierung der Durchfahrtsgeschwindigkeit“, wodurch sich „die Sicherheit für Fußgänger erhöht“, lautet die Begründung aus der Verwaltung, warum diese Lösung den Vorzug erhalten soll. Die endgültige Entscheidung trifft der Bauausschuss.

Für den grundhaften Ausbau stehen samt der Planung rund 345000 Euro im Doppelhaushalt 2017/18 bereit.

Von Silvio Kuhnert

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