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Umland Geert Mackenroth zu Gast bei Freitaler Caritas
Region Umland Geert Mackenroth zu Gast bei Freitaler Caritas
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10:58 25.01.2018
Der Ausländerbeauftragte Sachsens, Geert Mackenroth (CDU) Quelle: dpa
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Freital

Zu Besuch im Freitaler Caritas-Büro am 23. Januar stellte Sachsens Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth fest, „dass die Integration ausländischer Menschen in unseren Städten und Gemeinden nur gelingen kann, wenn sie als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird“. Er informierte sich vor Ort über die Flüchtlings- und Migrationsarbeit des Verbandes. „Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Sozialverbände sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass die zugewanderten Menschen Zugang zur Kultur und zu den Normen, Werten und Möglichkeiten unseres Landes finden. Jeder muss hier seinen -auch gesetzlich verpflichtenden- Beitrag leisten“, sagte Mackenroth bei seinem Besuch. Der Caritasverband klärt Geflüchtete über ihre Rechten und Pflichten in der Gesellschaft auf und unterstützt sie beim Ankommen in ihrem neuen Umfeld. Inzwischen betreuen sie Geflüchtete auch nach dem Ende des Asylverfahrens weiter. Doch auch der Kontakt zur Bevölkerung und Informationen rund um das Thema Asyl sind dem Verband wichtig: „Der Informationsbedarf zum Thema Asyl ist immer noch sehr hoch und Ängste gibt es auf beiden Seiten. Wir möchten als Ansprechpartner für Einheimische, Unternehmen, Vereine, Initiativen und Ämter helfen, Vorurteile gegenüber dem Fremden abzubauen und in der Gesellschaft für gegenseitigen Respekt werben“, sagt Stephan Falley, stellvertretender Geschäftsführer und Fachbereichspflege Pflege und Beratung. Der katholische Wohlfahrtsverband betreut im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge derzeit 80 Ehrenamtliche wie beispielsweise Familienpaten. Dafür sei vor allem eine Vernetzung mit professionellen Strukturen der Flüchtlingsarbeit notwendig. Mackenroth sagt dazu, dass Städte und Landkreise die Befristung von Verträgen mit Trägern der Flüchtlingssozialarbeit überdenken solle. „„Am besten gelingt Integration dort, wo die Stadtgesellschaft im gegenseitigen Respekt miteinander arbeitet“, ergänzt er.

Von lml

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