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Umland Gästezahlen der Wintermonate lassen auf eine gute Hauptsaison hoffen
Region Umland Gästezahlen der Wintermonate lassen auf eine gute Hauptsaison hoffen
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18:05 04.05.2018
Blühender Löwenzahn und anderen Blumen laden im Frühjahr zu Spaziergängen und Wanderungen durch die Weinberge im Elbland ein. Quelle: Foto: Sylvio Dittrich
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Radebeul

Die Zusammenarbeit der Landeshauptstadt Dresden und der Region Sächsisches Elbland unter der gemeinsamen Dachmarke „Dresden Elbland“ zeigt erste Erfolge. Sowohl bei Gästeankünften als auch -übernachtungen konnte die gemeinsam beworbene Reisedestination in den beiden ersten Monaten des Jahres zulegen. Im Januar und Februar 2018 gab es insgesamt 287354 Ankünfte, ein Plus von 14,1 Prozent zum Vergleichszeitraum im Vorjahr. Die Zahl der Übernachtungen ist um 14,8 Prozent auf 632790 gestiegen. „Wir sind sehr dynamisch ins Jahr gestartet und hoffen, dass es die nächsten Monate so weitergeht“, sagte Corinne Miseer, Leiterin Marktforschung und Tourismusmarketing bei der Dresden Marketing GmbH (DMG).

Seit dem Frühjahr 2017 präsentieren sich die touristischen Destinationen Dresden und Sächsisches Elbland gemeinsam als „Dresden Elbland“. Die DMG hat das touristische Außenmarketing für den Tourismusverband „Dresden Elbland“, früher „Sächsisches Elbland“, zu Beginn dieses Jahres übernommen. Durch die Kooperation seien wichtige Synergien entstanden, meint Landtagspräsident Matthias Rößler in seiner Funktion als Präsident des Landestourismusverbandes Sachsen. Mit knapp 7,9 Millionen Ankünften und 19,5 Millionen Übernachtungen verzeichnete der Tourismus in Sachsen 2017 erneut ein Rekordjahr. Ein Drittel der sächsischen Gästeankünfte und fast 30 Prozent der sachsenweiten Übernachtungen entfielen im vergangenen Jahr auf die Region „Dresden Elbland“, das entspricht einem Plus von 3,9 bzw. 3,5 Prozent.

Die Zahlen aus den beiden Anfangsmonaten 2018 lassen auf ein gutes Tourismusjahr hoffen. Zwar übernachtet der Großteil der Gäste in Dresden, aber auch die Beherbergungsstätten mit mehr als zehn Betten im Gebiet des Tourismusverbandes „Dresden Elbland“ vermelden für die ersten beiden Monate positive Zahlen: Im Januar und Februar kamen dort insgesamt 42230 Gäste an, ein Zuwachs um 7,3 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres; bei den Übernachtungen gab es einen Anstieg um 8,5 Prozent auf 162106.

Im vergangenen Januar hat der Ski-Weltcup in Dresden Station gemacht. Das sportliche Ereignis ist für Bert Wendsche, Vorsitzender des Tourismusverbandes „Dresden Elbland“ eine Erklärung für den Besucherzuwachs auch in der Region um die Landeshauptstadt. Als Oberbürgermeister von Radebeul kann er aber auch auf sehr gute Gästezahlen im sonst touristisch eher schwachen Monat Februar blicken. Da gab es in der Lößnitzstadt 6048 Ankünfte und 12835 Übernachtungen, ein Plus von 25 bzw. gar 45 Prozent im Vergleich zum Februar 2017.

Der Tourismusverband war zu klein, um sein Außenmarketing im In- und Ausland auszubauen. „Über die DMG sind wir jetzt auf viel mehr Auslandsmärkten unterwegs“, sagte Tourismusverbandschef Wendsche. Im Verbandsgebiet stieg im Januar und Februar bei den Übernachtungen der Anteil ausländischer Gäste um 22,3 Prozent im Vergleich zu den beiden Monaten im Vorjahr.

Von Silvio Kuhnert

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