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Umland Fünf Sachsenweingüter auf weltgrößter Fachmesse „ProWein“
Region Umland Fünf Sachsenweingüter auf weltgrößter Fachmesse „ProWein“
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16:31 13.03.2019
Ein Messebesucher steht vor einem beleuchteten Weinregal. Quelle: Monika Skolimowska, dpa
Radebeul/Düsseldorf

Auf der weltgrößten Weinfachmesse „ProWein“ in Düsseldorf präsentieren sich ab Sonntag drei Tage lang fünf Weingüter beziehungsweise Winzer aus Sachsen. Das sind weniger als in den Vorjahren. Wie der Weinbauverband Sachsen auf Anfrage mitteilte, schenken am von der Wirtschaftsförderung unterstützen Gemeinschaftsstand der Winzer Karl Friedrich Aust, das Staatsweingut Schloss Wackerbarth, das Radebeuler Stadtweingut Hoflößnitz sowie der Weinbauer und Weinkellner Frédéric Fourré ausgewählte Tropfen aus. Hinzu kommen drei Spirituosenhersteller aus Leipzig, dem Elbland und dem Erzgebirge. Das Weingut Schloss Proschwitz präsentiert sich traditionell am Gemeinschaftsstand der Prädikatsweingüter.

„Auf der ProWein können sich nur die Regionen in das Bewusstsein der mehr als 60000 Fachbesucher bringen, die sich regelmäßig vor Ort in Düsseldorf präsentieren“, meint Michael Thomas vom Weinbauverband. Der Wackerbarth-Angestellte betont, dass das Weinanbaugebiet Sachsen nur 0,5 Prozent der deutschen Anbaufläche ausmache und 0,3 Prozent der in Deutschland erzeugten Weine beisteuere.

Der Verband will mit den speziellen Verkostungen „Grand Cru Lage Goldener Wagen“ und „Traminer at its best“ für Aufmerksamkeit in der Fachwelt sorgen. Thomas sagte, die Fachmesse böte Winzern die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen und neue Absatzmärkte zu erschließen. In Sachsen steigen seit Jahren die Weinbestände. Bis vor wenigen Jahren galt Sachsenwein noch als knappe Rarität. Die meisten Weingüter aus Sachsen verzichten wegen der hohen Kosten trotz Förderung auf eine Messeteilnahme in Düsseldorf.

Das Deutsche Weininstitut (DWI) stellt auf der „ProWein“ in diesem Jahr Deutschlands beste Sekte vor. Aus 200 eingereichten Schaumweinen hat eine international besetzte Jury 20 Sektkreationen ausgewählt, die an allen drei Tagen ausgeschenkt werden. Jeder Betrieb durfte nach Angaben von DWI-Sprecher Ernst Büscher nur einen Sekt einreichen. Die besten Sekte kommen aus Franken, von der Hessischen Bergstraße, von der Nahe, aus der Pfalz, aus Rheinhessen und dem Rheingau. Es hätten sich Sekterzeuger aus allen 13 Anbaugebieten beteiligt, darunter zwei aus Sachsen, so Büscher.

Obwohl sächsische Sekte nicht zu den besten „Schäumern“ beim Wettbewerb des DWI gehören, wirbt das Sächsische Staatsweingut mit dem Label „Bester Sekterzeuger Deutschlands“. Das Tochterunternehmen der Sächsischen Aufbaubank beruft sich auf einen anderen Wettbewerb, der von einer Weinzeitschrift in Zusammenarbeit mit dem Verband der Sekthersteller voriges Jahr abgehalten worden war.

Von Lars Müller

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