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Umland Fünf Kandidaten treten zur OB-Wahl in Meißen an
Region Umland Fünf Kandidaten treten zur OB-Wahl in Meißen an
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14:08 10.07.2018
Foto: Monika Skolimowska/dpa
Meissen

Die Kandidatenliste für die Oberbürgermeister-Wahl in Meißen ist geschlossen. Am 9. September dieses Jahres können die Einwohner der Domstadt ihr nächstes Stadtoberhaupt aus fünf Bewerbern küren. OB Olaf Raschke (parteilos) strebt eine dritte Amtszeit an und stellt sich zur Wiederwahl. Sein wohl bekanntester Herausforderer ist der Bürgerrechtler und ehemalige Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, Frank Richter (parteilos). Daneben bewerben sich FDP-Stadt- und Kreisrat Martin Bahrmann sowie Joachim Michael Keiler für die Alternative für Deutschland (AfD) und Heiko Lorenz für die Sächsische Volkspartei (SVP) um den Chefsessel im Rathaus. Rund 22000 Meißner sind wahlberechtigt.

Amtsinhaber Raschke tritt als Kandidat der CDU an. Die Christdemokraten sind im Stadtrat vertreten. Da auch die Partei des Liberalen Bahrmanns über ein Mandat im Stadtparlament verfügt und die AfD Abgeordnete im Sächsischen Landtag aufweisen kann, benötigten diese drei Bewerber keine Unterstützungsunterschriften.

Mindestens 100 Unterschriften von wahlberechtigten Meißner Bürgern mussten dagegen die beiden anderen Kandidaten vorweisen. Diese Vorgabe hat der unabhängige Bewerber Richter mit 204 gültigen Unterschriftenblättern mehr als deutlich erfüllt. Für SVP-Mitglied Lorenz lagen 109 Unterschriften vor.

Gegen die Gültigkeit der Unterschriftenlisten von Frank Richter hat die SVP beim Wahlausschuss Beschwerde eingelegt. Die nationalistische Regionalpartei monierte, dass Formblätter bei Richters Wahlveranstaltungen auslagen. Ihrer Meinung nach dürften diese Formulare nur im Rathaus ausgefüllt werden.

Wie Wahlleiter Markus Banowski berichtete, wurden die Unterstützer Richters, die mit einem vorausgefüllten Formblatt ins Wahlausschussbüro im Rathaus kamen, gebeten, dort ein neues auszufüllen. Dieser Bitte kamen alle mit vorausgefüllten Blättern bis auf fünf Personen nach. Da diese fünf Unterstützer bis zum Besuch des Wahlausschussbüros auf das Formular nur Name und Adresse geschrieben hatten und erst dort ihre Unterschrift vor Zeugen leisteten, sah der Gemeindewahlausschuss keinen Grund, ihre Gültigkeit in Zweifel zu ziehen.

Von Silvio Kuhnert

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