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Umland Freital will 2021 den 30. „Tag der Sachsen“ ausrichten
Region Umland Freital will 2021 den 30. „Tag der Sachsen“ ausrichten
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18:06 08.12.2018
Die Stadt Freital will 2021 den „Tag der Sachsen“ ausrichten. Quelle: dpa
Freital

Die Stadt Freital will 2021 – im Rahmen ihres 100-jährigen Stadtjubiläums - Austragungsort für den 30. „Tag der Sachsen“ werden. Dafür sprachen sich Donnerstagabend Freitals Stadträte fraktionsübergreifend aus. Mit diesem Beschluss griffen die Stadtväter Interessenbekundungen aus dem Jahr 2011/12 auf, die sowohl das Ausrichten der Landesgartenschau als auch den Tag der Sachsen zum Inhalt hatten. Dieser Ansatz wurde nun mit der im November erfolgten offiziellen Ausschreibung zum „Tag der Sachsen“ wieder aufgenommen und mit dem aktuellen Beschluss manifestiert.

So etablierten sich in Vorbereitung der Beschlussvorlage bereits - aus den Reihen der Stadtverwaltung und ihrer städtischen Töchter heraus - Arbeitsgruppen, die vor Ort bereits die Lage für vier größere und bis zu 30 kleinere Bühnen eruierten. Mit dem Festplatz auf der Burgker Straße, dem Platz der Jugend, dem Stadion des Friedens und den Grünflächen vor dem Pflegeheim „Bodelschwing“ sei der Platz für die großen Bühnen auf jeden Fall vorhanden, betonte am Freitag Freitals Pressesprecher Matthias Weigel gegenüber unserer Zeitung. Nun gehe es an den einzelnen Standorten in die Tiefenprüfungen. Mit den Ergebnissen will die Stadt bis spätestens Ende Februar fertig sein. Offizieller Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2019.

„Der Tag der Sachsen“ gilt gemeinhin als das größte Volks- und Heimatfest im Freistaat. Seit nunmehr 26 Jahren findet es jährlich am jeweils ersten Septemberwochenende statt. Freital rechnet aufgrund der umliegenden großen Städte, so Weigel, über die durchschnittlich zu erwartenden Besucherzahl von 300 000 Menschen hinaus, sogar mit bis zu 500 000 Gästen. Von der Infrastruktur sei die Stadt auf jeden Fall bestens gerüstet, findet der Stadtsprecher – der u.a. auf zwei Bahnhöfe entlang der Festmeile und der nahe gelegenen Autobahn mit der Möglichkeit eines Shuttle-Verkehrs verweist. Die Stadt selbst will sich dieses Event im Rahmen ihres Stadtjubiläums rund 665 000 Euro kosten lassen und rechnet seitens des Freistaates mit zahlreichen organisatorischen, materiellen und finanziellen Unterstützungen. Im Gegenzug erhoffe sich die mit ihren knapp 100 Jahren noch recht junge, aber mit zahlreichen Vorurteilen behaftete Stadt, speziell an dem Sachsentag-Wochenende von ihrer besten und durchaus auch grünen Seite zeigen zu können – heißt es aus dem Potschappler Rathaus.

Von Kerstin Ardelt-Klügel

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