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Umland Freital möchte im Jahr 2021 den „Tag der Sachsen“ ausrichten
Region Umland Freital möchte im Jahr 2021 den „Tag der Sachsen“ ausrichten
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17:38 20.03.2018
So wie beim 26. „Tag der Sachsen“ in Löbau im vorigen September soll sich im Jahr 2021 ein großer und bunter Festumzug durch Freitals Straßen bewegen. Quelle: Foto: Sebastian Kahnert, dpa
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Freital

Für das 100-jährige Stadtjubiläum hegt Freital einen besonderen Plan: Sie will den „Tag der Sachsen“ in die Stadt holen. Um die Ausrichtung das größten Volks- und Heimatfest im Freistaat möchte sich die Weißritzstadt für das Jahr 2021 bewerben. Das kündigt der Erste Bürgermeister Peter Pfitzenreiter (CDU) an. In drei Jahren feiert nicht nur Freital ihren 100. „Geburtstag“, sondern der „Tag der Sachsen“ findet dann zum 30. Mal statt. „Auch wenn es sich beim ,Tag der Sachsen‘ im Wesentlichen um ein Fest des Freistaates handelt, wird es möglich sein, eine individuell auf Freital angepasste Veranstaltungsgestaltung vorzunehmen und darüber hinaus weitere Höhepunkte im Jubiläumsjahr zu schaffen“, meint Pfitzenreiter. Gerade das Zusammenfallen zwei runder Jubiläen ermögliche positive Synergieeffekte.

Der Stadtrat hatte sich bereits 2011/12 mit einer Bewerbung der Stadt Freital zum „Tag der Sachsen“ befasst und das Interesse der Staatsregierung mitgeteilt. Im Zuge der aktuell angelaufenen Planungen für den 100. Stadtgeburtstag wurde die Idee wieder aufgegriffen. Es fanden Gespräche mit dem Kuratorium „Tag der Sachsen“ statt. Außerdem wurden Ausrichterstätte der Vergangenheit – Limbach-Oberfrohna und Schwarzenberg – besucht und deren Erfahrungen erörtert. Nach Auswertung der Gespräche waren sich Stadtverwaltung und städtische Gesellschaften einig, dass eine Ausrichtung des „Tag der Sachsen“ im Jahr 2021 Vorteile und Mehrwert für die Stadt Freital und das Jubiläumsjahr bringt.

Aus diesem Grund wird die Stadtverwaltung mit den städtischen Gesellschaften ein Basiskonzept für die Bewerbung zum „Tag der Sachsen“ ausarbeiten und dabei prüfen, wie die prinzipielle Umsetzbarkeit der durch den Freistaat formulierten Anforderungen zu realisieren sind. Dabei wird auch die personelle, finanzielle und lokale Voraussetzungen zur erfolgreichen Durchführung des Festes beleuchtet. Ziel sei ein Grundsatzbeschluss im Herbst 2018 zur Bewerbung für den „Tag der Sachsen“ im Jahr 2021, teilte Pfitzenreiter mit. Eine Entscheidung zur Ausrichtung trifft das Kuratorium im Spätsommer 2019.

Der Erste Bürgermeister rührt schon einmal kräftig die Werbetrommel. „Freital als Ausrichtungsort besitzt enorme Vorteile durch eine sehr gute Infrastruktur, eine gute verkehrliche Anbindung auch durch den ÖPNV. Weit über 500000 Personen können die Stadt allein mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in weniger als einer halben Stunde Fahrzeit erreichen“, zählt er als Argument in seiner Mitteilung auf. Gegenüber kleineren Ausrichterstädten könne die Weißeritzstadt zudem für Organisation und Durchführung auf ein größeres Mitarbeiterpotenzial in der Stadtverwaltung und den städtischen Gesellschaften sowie eine größere Anzahl engagierter Einwohner zurückgreifen. „Für die Organisation des 100-jährigen Stadtjubiläums würden ohnehin auch Kosten für Veranstaltungen, Infrastruktur, Organisation und Marketing entstehen, so dass mit der Durchführung des ,Tag der Sachsen‘ sich finanzielle Synergien ergeben. Gerade auch im Hinblick auf die intensivere Nutzung der Veranstaltungsinfrastruktur ergeben sich günstigere Kosten-Nutzen-Relationen“, so Pfitzenreiter.

Der „Tag der Sachsen“ wird seit 1992 jährlich am ersten Septemberwochenende von einer sächsischen Kommune ausgerichtet. Hauptakteure der Veranstaltung sind sächsische Vereine und Verbände, die an drei Tagen ihre Aktivitäten im Kontext heimatlichen Brauchtums präsentieren. Höhepunkt eines jeden Jahres ist der große Festumzug, zu dem sich Tausende Akteure in hunderten Bildern vereinen und den Traditionsreichtum Sachsens darstellen.

Von Silvio Kuhnert

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