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Freital legt großes Investpaket auf

Über 40 Millionen Euro bis 2021 Freital legt großes Investpaket auf

Den Haushalt für dieses Jahr hat der Freitaler Stadtrat auf den Weg gebracht. Auf seiner jüngsten Sitzung gab er dem Finanz- und Investitionsplan für 2018 grünes Licht. große Bauvorhaben stehen in den Papier. Bis 2021 möchte die Stadt über 40 Millionen Euro investieren.

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Die Ortstafel der Stadt Freital, aufgenommen am 09.03.2017 in Freital (Sachsen). 2015 terrorisierten die mutmaßlichen Mitglieder der "Gruppe Freital" mit mehreren Anschlägen die Kleinstadt Freital bei Dresden. Jetzt müssen sich die mutmaßlichen Täter vor Gericht verantworten. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Quelle: dpa

Freital. Rund 3,75 Millionen Euro für die Grundschule und den Hort im Stadtteil Birkigt, 5,1 Millionen Euro für Infrastrukturprojekte wie den Ausbau der Pesterwitzer, Rabenauer und Schachtstraße, 864000 Euro für Hochwasserschutzvorhaben an Wiederitz, Hüttengrundbach, Kaitzbach und Breiter Grund sowie 750000 Euro für den Abbruch der ehemaligen Lederfabrik – dies alles sind Beispiele für Investitionsvorhaben der Stadt Freital in diesem Jahr. Und die Verwaltung kann mit der Abarbeitung des Investitionsplanes beginnen. Denn der Stadtrat gab auf seiner jüngsten Sitzung einstimmig grünes Licht für den diesjährigen Haushalt und damit die Finanzmittel frei.

„Mit unserer Haushaltspolitik legen wir die Grundlagen für eine zukunftsgerechte und solide Weiterentwicklung der Stadt Freital“, sagte Oberbürgermeister Uwe Rumberg (CDU). Bis 2021 möchte er über 40 Millionen Euro investieren. „Das ist ein ehrgeiziges und sportliches Ziel, aber gemeinsam gehen wir diese Herausforderung an“, so Rumberg weiter.

Das Haushaltsvolumen 2018 umfasst über 70 Millionen Euro. Zu den wesentlichen Einnahmequellen zählen die sich positiv entwickelnde Gewerbesteuer mit rund neun Millionen Euro, der wachsende Gemeindeanteile an der Einkommensteuer mit rund 11,8 Millionen Euro, allgemeine Schlüsselzuweisungen über etwa 19,3 Millionen Euro und sonstige Zuweisungen (z.B. für Kinderbetreuung, Ganztagesprojekte, Straßenlastenausgleich) über circa 7,8 Millionen Euro. Die größten Ausgabeposten bilden die weiter steigende Kreisumlage mit gut 14,5 Millionen Euro, gestiegene Personalkosten (inclusive Kitas in städtischer Trägerschaft) über rund 22 Millionen Euro und Investitionsvorhaben inklusive Fördermittel über etwa 16,5 Millionen Euro. Am Ende dieses Jahres soll unter dem Strich ein Plus von rund 1,4 Millionen Euro als Haushaltsergebnis stehen bleiben.

In diesem Jahr sind weder Erhöhungen bei Grund- und Gewerbesteuer noch die Aufnahme neuer Schulden vorgesehen. Im Gegenteil: Die Stadt baut ihre Verbindlichkeiten bei Banken weiter ab und will sie in 2018 sogar halbieren. So sind im diesjährigen Etat Tilgungen von über 1,9 Millionen Euro angedacht. Ende 2018 möchte die Stadt bei Bankhäusern nur noch mit über 1,6 Millionen Euro in der Kreide stehen. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 41 Euro. Bis 2022 soll Freital schuldenfrei sein.

Schwerpunkte bei den Investitionen bilden neben den bereits erwähnten Projekten Vorhaben an der Grundschule Zauckerode (515000 Euro), Oberschule Hainsberg (280000 Euro). Kitas (160000 Euro für Ausstattung und Erweiterung, Sportstätten (489000 Euro, unter anderem für das May-Stadion-Hainsberg, Sportanlage Kleinnaundorf, Stadion Weißig, Stadion des Friedens) und Maßnahmen an Schloss Burgk (150000 Euro) und Schwarzdeckenarbeiten im Straßenbereich (521000 Euro, unter anderem Wilsdruffer und Burgker Straße). Hinzu kommen freiwillige Zuschüsse für Vereine, die im sozialen, kulturellen (einschließlich Kulturhaus) und kirchlichen Bereich tätig sind, von rund 700000 Euro. Der Sportbereich wird in diesem Jahr mit einem Gesamtbetrag von rund 400000 Euro unterstützt.

Von Silvio Kuhnert

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