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Umland Freistaat-Geld fließt in Schloss-Aufzug
Region Umland Freistaat-Geld fließt in Schloss-Aufzug
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08:32 30.11.2018
Schloss Klippenstein. Quelle: Bernd Lichtenberger
Radeberg

Wie gewonnen, so zerronnen. So etwa könnte man Radebergs Umgang mit den 70 000 Euro benennen, die die Bierstadt dank des Gesetzes über die Gewährung pauschaler Zuweisungen zur Stärkung des ländlichen Raumes für 2018 vom Freistaat erhalten hat. Denn der Stadt kam diese Finanzspritze gerade recht, um damit einen Teil nicht geplanter Kosten beim Neubau des Aufzugs am Schloss Klippenstein zu begleichen. Ohne jegliche Diskussion stimmten die Stadträte dem Verwaltungsvorschlag am Mittwoch einstimmig zu.

Jahrelang hatte die Stadt Radeberg als Schlosseigentümerin mit der Denkmalbehörde darum gerungen, den Schloss-Zugang per Lift behindertengerecht gestalten zu können. Und nun, wo Fördermittel zugesagt waren und dem Aufzugsbau scheinbar nichts mehr im Wege stand, wird er deutlich teurer als geplant. Ursache dafür ist vor allem die historische Bausubstanz, die immer wieder für Überraschungen sorgt. Damit verbunden sind auch Bauverzögerungen, so dass Stadtsprecher Jürgen Wähnert zur Aufzugs-Eröffnung befragt, nur diplomatisch erklärt, auf jeden Fall werde der Lift noch im Jubiläumsjahr in Betrieb gehen. Radeberg feiert 2019 mit einer Festwoche seine erste urkundliche Erwähnung vor 800 Jahren.

Von bl

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