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Umland Forst gibt Hauptwege im Revier Moritzburg ab 1. März wieder frei
Region Umland Forst gibt Hauptwege im Revier Moritzburg ab 1. März wieder frei
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09:31 27.02.2018
„Wald und Waldwege gesperrt" sagt dieses Schild, das man am Wochenende 24./25.2.2018 noch an vielen Wegen im Moritzburger Forst fand. Quelle: Catrin Steinbach
Moritzburg

„Wald und Waldwege gesperrt“. Diese Schilder sind, seitdem das Sturmtief Friederike am 18. Januar über Deutschland fegte und vielerorts enorme Schäden anrichtete, auch rund um das Schloss Moritzburg zu finden.

Anfangs wurden die Warnhinweise noch respektiert, auch weil deutlich sichtbar überall umgefallene Bäume und abgebrochene Äste lagen. Doch je mehr Zeit ins Land geht, umso ungeduldiger werden Wanderer und Spaziergänger.

Als am vergangenen Wochenende strahlender Sonnenschein tausende Besucher nach Moritzburg zog, ignorierten viele die allgegenwärtigen Verbotsschilder und liefen trotzdem die gesperrten Wege entlang.

„Wir haben das Möglichste getan, um die Leute vor der Gefahr im Wald zu warnen. Denn es können immer noch Bäume umfallen und plötzlich Äste abbrechen. Aber wir können nur darum bitten, sich daran zu halten“, so Jana Weisbach, Pressesprecherin des Forstbezirkes Dresden. Zu dem gehört auch das Revier in Moritzburg.

An der Beseitigung der Schäden im Wald hat der Sachsenforst noch Wochen, wenn nicht Monate zu arbeiten. Doch am 1. März sollen wenigstens die Hauptwege in dem Teil des Moritzburger Waldes, der dem Sachsenforst gehört, wieder freigegeben werden. Das betrifft an der Verbindungsstraße zwischen Moritzburg und Auer den Wald auf der rechten Seite bis Steinbach/Frauenteich, den Bereich nordwestlich des Schlosses Moritzburg und das Areal bis ans Wildgehege heran.

Doch in unwegsames Gelände hineinzulaufen verbietet sich aufgrund der genannten Gefahren nach wie vor. Zudem sollten Wanderer und Spaziergänger gehörigen Abstand zu Holzerntemaschinen und Waldarbeitern, die manuell mit der Säge unterwegs sind, halten und Absperrmaßnahmen unbedingt beachten. „Denn ein Baum, der gefällt wird, kann schon mal 30 Meter lang sein. Und es besteht immer die Gefahr, dass er einen weiteren Baum mit umreißt“, so Jana Weisbach.

Daniel von Sachsen hat in seinem Moritzburger Revier (Kreyern zwischen Coswig, Weinböhla, Radebeul und Moritzburg) die Hauptwege schon am Sonnabend, dem 24. Februar, wieder freigegeben. „Aber die kleineren Nebenwege bitte noch nicht begehen“, betont der Chef der Wettinischen Forstverwaltung. Er hat inzwischen den durch den Sturm „Friederike“ angerichteten Schaden weiter nach oben korrigiert. „Am Anfang bin ich von 5000 bis 7000 Festmetern Schadholz in unseren beiden Revieren ausgegangen. Jetzt spricht Daniel von Sachsen schon von 10 000 Festmetern Schadholz auf seinen fast 1200 Hektar Waldfläche.

Von Catrin Steinbach

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