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Umland Flashmob: Heidenauer schwingen ihre Hüften
Region Umland Flashmob: Heidenauer schwingen ihre Hüften
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09:04 14.02.2018
Jung und Alt versammelten sich zum Flashmob auf dem Fritz-Gumpert-Platz. Quelle: Daniel Förster
Heidenau

Gefilmt wurde die Aktion vom Medienzentrum Heidenau. Denn das produziert einen Film über ein Tanzprojekt, das in den kommenden anderthalb Jahren Schwung in die Region bringen und Menschen durch Bewegung zusammen führen soll. Titel: „Heidenau-Südwest bewegt sich“.

Rentner und Enkel tanzen gemeinsam

Zum Auftakt versammelten sich über 50 Leute vor dem Bürgerzentrum und bewegten sich gemeinsam zu den funky Tönen von Daft Punks „Lose yourself to dance“ – was so viel heißt wie „Verliere dich im Tanz“.

Der Name des Liedes war Programm. Denn Passagen mit einer einfachen, sich wiederholenden Choreographie wechselten sich mit Freestyle-Teilen (frei zu gestaltenden Abschnitten) ab, so dass jeder beim Tanzen seiner Fantasie freien Lauf lassen konnte. „Das ist gut für uns, die sich nicht so schnell so viel merken können“, meint eine Rentnerin aus Dresden. Sie war über ihre Enkelin, die in Heidenau zur Schule geht, auf das Tanzprojekt aufmerksam geworden.

Mit der Zeit werden alle lockerer

Die Choreographinnen Josephine Reinisch und Luise Langenhan sind „durch und durch zufrieden“ mit der Auftaktveranstaltung des Tanzprojektes. Die beiden Berlinerinnen waren sich zunächst nicht sicher, wie viele Menschen sie mit ihrer Aktion erreichen können. Doch über Flyer, Aushänge in Schulen, soziale Medien und Mund-zu-Mund-Propaganda ließen sich doch einige Heidenauer motivieren mitzutanzen.

Jeder, der Lust hatte, konnte beim Tanzprojekt mitmachen. Ziel ist die Produktion eines Tanzfilmes. Quelle: Daniel Förster

Dennoch bestehe noch Luft nach oben, wie Silke Schmidt (Leiterin des Bürgerzentrums und Koordinatorin) meint. Denn einige Bürger hätten zurückgemeldet, dass der Termin in den Ferien und auch noch am Faschingsdienstag schlecht gewählt sei. Denn so waren Schulen und Kindergärten schlecht erreichbar. Für Berufstätige wiederum war die Uhrzeit ungünstig.

Dennoch hatten sich bereits am Tag zuvor etwa 20 Kinder und Jugendliche eingefunden, um die Choreographie einzustudieren. Am Anfang bewegten sich die Tänzer noch etwas zurückhaltend im Freestyle-Teil, doch mit der Zeit wurden alle lockerer und kreativ im Einsatz ihres Körpers.

Stadtleben in Bewegung

Da die Aktion jedoch eigentlich Menschen verschiedenen Alters zusammenbringen sollte, hatten Reinisch und Langenhan die Befürchtung, dass dieser Plan nicht ganz aufgeht. Doch beim Flashmob am Dienstag fanden sich dann doch auch viele Erwachsene ein und tanzten spontan mit.

Uwe Göhler von der Stabsstelle des Bürgermeisters hofft, dass durch das Tanzprojekt und weitere Aktionen, die in Zusammenarbeit mit dem Bürgerzentrum und dem CJD Sachsen (Christliches Jugenddorfwerk Deutschland e.V.) veranstaltet werden, Leben in den Stadtteil kommt.

Finanziert wird das Ganze durch ein Förderprogramm des Europäischen Sozialfonds, durch das der Stadt Heidenau insgesamt 2,2 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Bürger aus Heidenau-Südwest hätten sich in der Vergangenheit benachteiligt gefühlt, so dass hier nun ein Schwerpunkt der Förderung liege.

In den nächsten anderthalb Jahren soll das Bewegungsprogramm weitergeführt werden. Die Organisatoren wollen gezielt verschiedene Einrichtungen (zum Beispiel Sportvereine oder den Chor des Pestalozzi-Gymnasiums) ansprechen und zum Mitmachen animieren. Ziel ist, das Stadtleben von Heidenau-Südwest in Bewegung zu präsentieren.

Von Anne-Marie Leiblich

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