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Festsaal von Schloss Burgk strahlt in neuem Glanz

Renovierung vor dem Abschluss Festsaal von Schloss Burgk strahlt in neuem Glanz

Das neue Parkett im Freitaler Schloss Burgk ist verlegt. Ab 19. März sind in dem sanierten Saal wieder Trauungen möglich.

 

Henryk Peuckert von der Malerfirma Peuckert aus Freital-Weißig gab dem Festsaal einen frischen Anstrich.
 

Quelle: Stadt Freital

Freital.  Der Festsaal von Schloss Burgk in Freital strahlt wieder im neuen alten Glanz. Die Renovierung steht kurz vor dem Abschluss. Für den 19. März ist mit der Eröffnung der Ausstellung zum Dresdner Maler Willy Kriegel (1901-1966) die erste öffentliche Veranstaltung in dem komplett sanierten Raum geplant. „Ab dann sind auch wieder Trauungen in dem Saal möglich“, teilte Stadtsprecher Matthias Weigel mit.

Nachdem die Handwerker ihre Arbeiten abgeschlossen haben, kommen bis zur Eröffnung die Möbel und der Flügel zurück an ihren angestammten Fleck. „Die wertvolle Musik-Wanduhr wird von den Mitarbeitern des Mathematisch-Physikalischen Salons in Dresden wieder an ihren Platz gebracht“, berichtete Weigel.

Die Renovierungsarbeiten im Festsaal laufen seit vergangenem Dezember. Sie wurden notwendig, weil das Parkett, das vermutlich aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammt, durch die vielen Veranstaltungen und Trauungen stark strapaziert wurde. „Unter der Last von Schuhabsätzen brach der dünne Belag sogar teilweise ein“, informierte Weigel.

Zunächst erfolgte seitens der beauftragten Baufirma „Fußbodenbau Gimpel“ aus Thum im Erzgebirge der Ausbau des alten Parketts. Bei der anschließenden Erneuerung spielten denkmalpflegerische Gesichtspunkte eine wichtige Rolle. „So ist der Nachbau in Eiche nach originalgetreuem Muster in den Ornamenten und Verzierungen in der Parkettfabrik Hirschfeld angefertigt worden“, so Weigel. Die Verlegung fand dann auf einer neuen und stabilen Plattenlage statt. Als letzte Schritte erfolgten Schliff und Lackierung. Zum Abschluss der Sanierung frischte die Freitaler Malerfirma Peuckert den graugrünen Innenanstrich des Saales auf und besserte Schadstellen im Sockelbereich aus.

Für die Renovierung des Festsaals stellte die Stadt reichlich 35000 Euro aus dem Haushalt bereit. Während der Bauzeit waren Veranstaltungen und Trauungen nicht möglich. Der Museumsbetrieb war jedoch nicht beeinträchtigt.

Von Silvio Kuhnert

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