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Fast 70 Anmeldungen für Ausbildungsmesse „Radebeul jobbt“

15 Firmen erstmals dabei Fast 70 Anmeldungen für Ausbildungsmesse „Radebeul jobbt“

68 Unternehmen haben sich bereits für die mittlerweile fünfte „Radebeul jobbt!“-Veranstaltung am 11. März angemeldet. Die Veranstalter wollen die 70er-Marke aber noch knacken. Und auch Neulinge stellen sich vor: 15 Firmen sind erstmals dabei.

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Maximilian Kausch, Lehrling zum Industriemechaniker, lässt sich vom fast ausgelernten Mechatroniker Tim Ulke (r.) die Anlage erklären.
 

Quelle: Lisa-Marie Leuteritz

Radebeul. 68 Unternehmen haben sich bereits für die mittlerweile fünfte „Radebeul jobbt!“-Veranstaltung angemeldet. Die Veranstalter wollen die 70er-Marke aber noch knacken. Angefangen haben die Macher der Ausbildungs- und Beschäftigungsbörse mit 50 Unternehmen. In diesem Jahr präsentieren sich 15 Firmen, die zuvor noch nicht dabei waren, erzählt Gabriele Bäßler von der Wirtschaftsentwicklung Radebeul stolz.

Auch in diesem Jahr geht es wieder darum, Schüler, Studenten und Beschäftigungssuchende zu erreichen und Berufe vorzustellen. Auch die KBA-Sheetfed Solutions AG & Co. KG wird auf der Messe dabei sein und die Ausbildungsberufe Mechatroniker/in, Industriemechaniker/in, Zerspanungsmechaniker/in und Industriekaufmann/frau vorstellen. Jochen Mann, Abteilungsleiter Ausbildung bei KBA, muss sich oft die Frage stellen: „Wo kriegen wir die Leute her?“. Die Zahl der qualifizierten Bewerbungen sei in den vergangenen Jahren abgesackt, erzählt er aus Erfahrung. Der Lieblingsberuf der Jungs sei KFZ-Mechatroniker, doch mit einer Vier in Mathe brauche sich keiner bei dem größten Druckmaschinenhersteller der Region zu bewerben. Mit der Ausbildungsmesse wolle man eben auch die festgefahrenen Berufswünsche junger Menschen lockern. Gerade bei einer Ablehnung sei es wichtig, Alternativen parat zu haben, erklären die Organisatoren.

Die Ausbildungs- und Beschäftigungsbörse am 11. März richtet sich auch an Menschen, die sich beruflich umorientieren möchten oder in die Heimat zurückkehren und nach Arbeitsmöglichkeiten suchen. Die Arbeitslosenquote ist im Vergleich zum vergangenen Jahr um 0,7 Prozent gesunken und lag im Januar bei 7,4 Prozent. In Radebeul leben derzeit 842 Arbeitslose, was einer Quote von fünf Prozent entspricht und damit unter Vollbeschäftigung zu verbuchen ist. Daraus ergeben sich allerdings neue Herausforderungen für die Betriebe, denn seit 2014 gehen mehr Menschen in Rente als dass es Nachwuchs für die offenen Stellen gibt. Außerdem ist die große Auswahl an über 350 Ausbildungsberufen in Deutschland so groß, dass so mancher Schulabgänger überfordert ist. Auch hier soll „Radebeul jobbt!“ Abhilfe schaffen. Jochen Mann kennt die aktuellen Probleme sehr gut. Vor allem der Ausbildungsberuf des Zerspanungsmechanikers sei schwierig zu besetzen. Mann vermutet den schlechten Ruf aus DDR-Zeiten. Doch anspruchsvoll ist die Aufgabe allemal. Jochen Mann bezeichnet es als geometrisch-mathematischen Beruf und auch CNC-Programmierung gehöre dazu.

2016 besuchten zwischen 800 und 900 Menschen die Messe, in diesem Jahr erwarten die Organisatoren etwa 1 000 Besucher. Unter den Unternehmen, die sich präsentieren, wird erstmalig auch die Fastfood-Kette McDonalds sein. Unternehmen aus dem Bereich der Pflege, des Steuerfachs und natürlich aus der Metallbau- und Industriebranche stellen ihre Ausbildungsmöglichkeiten vor. Erstmals schließen sich in diesem Jahr auch die Vereine der Messe an, präsentieren Freizeitmöglichkeiten und zeigen auf, wie Interessierte sich ehrenamtlich engagieren können.

„Radebeul jobbt“ findet im Beruflichen Schulzentrum (BSZ) Meißen-Radebeul auf der Straße des Friedens 58 von 10 bis 15 Uhr statt. Das BSZ nutzt die Gelegenheit gleich für einen Tag der offenen Tür und stellt acht Berufe aus dem naturwissenschaftlichen Bereich vor. „Wir simulieren den beruflichen Alltag und deshalb unterscheiden sich unsere Labore schon deutlich von den in den Schulen“, erklärt Schulleiterin Ina Driesel. Auch eine Neuheit hat sie im Gepäck. Ab dem Schuljahr 2018/19 kann erstmals eine berufliche Weiterbildung im Bereich der Chemietechnik in Radebeul angeboten werden.

Wer an diesem Tag noch nicht genug Input bekommen hat, bekommt am 16. März die nächste Möglichkeit. Da findet der Berufsinformationstag (BiT) Coswig-Radebeul statt. Im Gewerbegebiet Coswig/Kötitz – Radebeul/Naundorf öffnen zwölf Unternehmen von 14 bis 19 Uhr ihre Türen, welche insgesamt 18 Berufe und sechs Studiengänge anbieten.

weitere Informationen zu „Radebeul jobbt!“ unter www.radebeul.de

weitere Informationen zum BiT unter www.bildungsmarkt-sachsen.de

Von Lisa-Marie Leuteritz

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