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Umland Estnische Firma eröffnet Ultrakondensatoren-Fabrik in Sachsen
Region Umland Estnische Firma eröffnet Ultrakondensatoren-Fabrik in Sachsen
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16:30 29.03.2017
Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), der Geschäftsführer der Skeleton Technologies GmbH, Taavi Madiberk und die Ministerin für Unternehmertum und Informationstechnologie der Republik Estland, Urve Palo bei der Eröffnung des neuen Skeleton Standortes in Großröhrsdorf. Quelle: dpa
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Für rund 6,2 Millionen Euro hat die estnische Firma Skeleton Technologies eine neue Produktionsstätte in Großröhrsdorf bei Dresden eröffnet. Künftig sollen dort bis zu vier Millionen Ultrakondensator-Zellen pro Jahr produziert werden, erklärte Skeleton-Geschäftsführer Taavi Madiberk am Mittwoch. Sachsen biete als dynamischer Hightech-Standort sehr gute Voraussetzungen, so Madiberk - und führte die gute Infrastruktur und die hoch qualifizierten Arbeitskräfte als Gründe an, künftig auch im Freistaat zu produzieren.

Bei Ultrakondensator-Zellen handelt es sich um Leistungsspeicher, die schneller Energie aufnehmen und abgeben können als herkömmliche Batterien. Den Angaben zufolge überstehen sie bis zu einer Million Lade- und Entladezyklen. Unter anderem kommen die Zellen in der Automobilindustrie, in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Speditionsindustrie zum Einsatz. So gehören etwa Speditionen zu den Kunden, die Ultrakondensatoren als Reservespeicher für Lastwagen nutzen - etwa bei kalten Außentemperaturen. „Überall dort, wo ein kurzer Energieschub notwendig ist“, erklärte Mitarbeiter Michael Liedtke.

Laut Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) handelt es sich bei Skeleton Technologies um das erste produzierende estnische Unternehmen in Sachsen. Die Ansiedlung in Großröhrsdorf (Landkreis Bautzen) sei ein Beleg, dass nicht nur Ballungszentren, sondern auch der ländliche Raum attraktiv für Industrieansiedlungen sei. „Damit sind viele neue Arbeitsplätze in einer Branche mit großem Potenzial verbunden“, so Tillich. Bis 2019 sollen in Großröhrsdorf rund 50 neue Arbeitsplätze entstehen, eröffnet wurde die Produktionsstätte mit derzeit 20 Beschäftigten. Möglich wurde die Investition auch durch Bundes- und Landesmittel.

dpa

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