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Umland Erzieher schlägt symbolischen Nagel ein
Region Umland Erzieher schlägt symbolischen Nagel ein
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15:10 29.04.2018
Der frühere Zimmerermeister Thomas Witt (Mi.) schlug am Freitag den symbolischen Nagel ins Gebälk, gefolgt von Freitals Oberbürgermeister Uwe Rumberg (r.) und SPD-Fraktionschef Klaus Wolframm. Quelle: Kerstin Ardelt
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Freital

Seit 2017 laufen die Sanierungsarbeiten am Bahnhofsgebäude in Freital-Potschappel. Inzwischen ist der Rohinnenausbau weitestgehend fertig, ebenso die Fassadenreinigungsarbeiten und Zwischenbauten im Rohbau.

Damit waren alle Weichen für das Richtfest gestellt. Was anfangs gar nicht gut aussah – die Oberleitung der Bahnstrecke wäre beim Errichten eines Richtkranzes hinderlich gewesen und der beauftragte Zimmerermeister hatte sich in die Flitterwochen verabschiedet – konnte dennoch zünftig gefeiert werden. So wurde der symbolische „Richtakt“ am Freitag kurzerhand in den Bereich der Zwischenbauten verlegt, bei denen die Dächer zurückgebaut und in Vollständerbauweise durch ein neues Vollgeschoss ersetzt worden waren. Anstelle des Zimmermanns trat ein Kollege, der schon zwölf Jahre keinen Hammer geschwungen hatte und sein Handwerk offenbar doch nicht verlernt hatte. Mit wenigen Schlägen schlug der jetzige Erzieher und ehemalige Zimmerermeister Thomas Witt den symbolischen Nagel ins Gebälk, gefolgt von Freitals Oberbürgermeister Uwe Rumberg und SPD-Fraktionschef Klaus Wolframm.

Das 1855 errichtete Gebäude, das zwei Weltkriege und einen Bombentreffer überstanden hat wurde 2014 von der Stadt Freital mit der Absicht gekauft, einen zentralen Verwaltungssitz zu schaffen. Dafür ist die erste Etage in dem bei Fertigstellung barrierefreien Gebäudekomplex vorgesehen. Baubürgermeister Jörg-Peter Schautz spricht von der Schaffung von 40 Verwaltungsarbeitsplätzen und Fraktionsräumen. Das Erdgeschoss wird einem Bürgerbüro und einem Mehrzweckbereich u.a. für die Stadtteilarbeit und öffentliche Veranstaltungen vorbehalten sein.

Die Sanierung des traditionsreichen Gebäudes soll bis April kommenden Jahres abgeschlossen sein. Bisher beliefen sich die kalkulierten Kosten auf vier Millionen Euro. 1,5 Millionen Euro steuerten Land und Bund an Fördermitteln zu. Doch das Geld wird nicht reichen, betont OB Rumberg. Der Kostenrahmen erhöhte sich aufgrund von Problemen, die es bei der ersten Ausschreibung der Bauleistungen gegeben hatte. Deshalb erhofft sich das Stadtoberhaupt auch eine höhere Fördersumme.

Von Kerstin Ardelt-Klügel

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