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Enso erneuert Hochspannungsleitung zwischen Niederwartha und Moritzburg

Stromversorgung Enso erneuert Hochspannungsleitung zwischen Niederwartha und Moritzburg

Die Energie Sachsen Ost AG (Enso) kann die Hochspannungsleitung zwischen dem Umspannwerk Niederwartha und dem Moritzburger Ortsteil Reichenberg erneuern. Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat den Ersatzneubau der 110-Kilovolt-Leitung genehmigt, wie die Behörde mitteilte.

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Die alten Masten, im Bild rot gekennzeichnet, verschwinden, die Trasse bleibt. Die Enso erneuert die Hochspannungsleitung nach Moritzburg.

Quelle: Jürgen-Michael Schulter

Dresden/Moritzburg. Die Energie Sachsen Ost AG (Enso) kann die Hochspannungsleitung zwischen dem Umspannwerk Niederwartha und dem Moritzburger Ortsteil Reichenberg erneuern. Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat den Ersatzneubau der 110-Kilovolt-Leitung genehmigt, wie die Behörde mitteilte. Die Trasse gehört zum größeren Abschnitt Schmölln-Niederwartha, in dem die Enso neue Leitungen plant.

Vor allem das Alter der bestehenden Anlage mache den Neubau erforderlich, heißt es aus der LDS. Die aus dem Jahr 1930 stammende Anlage habe einen unverhältnismäßig hohen Unterhaltungsaufwand. Die Leitung soll die Übertragungsfähigkeit des Netzes erhöhen.

Der genehmigte Abschnitt hat eine Gesamtlänge von 8,9 Kilometern. Für den Neubau nutzt man auf einer Länge von 6,6 Kilometern die vorhandene Trasse. Im Moritzburger Ortsteil Dippelsdorf wird die innerörtliche Trasse aufgegeben. Stattdessen wird auf einer 2,3 Kilometer langen Strecke ein Neubau außerhalb des Orts errichtet.

Der gesamte Leitungsabschnitt wird künftig mit nur noch 32 statt bisher 44 Masten auskommen. Diese Reduzierung ermöglichen neue Masttypen, die mit Höhen zwischen 20,5 und 38,5 Meter größer ausfallen als die bestehenden. Dadurch werden größere Spannweiten und höhere Leiterseiltemperaturen erzielt. Die Reduzierung der Masten bedingt 24 neue Maststandorte. Die alten Masten werden abgerissen.

Für die neue Trasse bei Dippelsdorf hat die Enso die Verlegung von Erdkabeln geprüft, wozu sie auch verpflichtet ist. Wegen der unverhältnismäßig hohen Kosten, der Folgen für die Natur, die Landschaft sowie der mit einem Erdkabel einhergehenden Einschränkungen für Land- und Forstwirtschaft sei diese Variante jedoch ausgeschieden.

Von uh

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