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Ende des Dornröschenschlafs nach 20 Jahren - Ehemalige Materialprüfanstalt in Pirna wird für 3,9 Millionen Euro denkmalgerecht zu Wohnungen ausgebaut

Ende des Dornröschenschlafs nach 20 Jahren - Ehemalige Materialprüfanstalt in Pirna wird für 3,9 Millionen Euro denkmalgerecht zu Wohnungen ausgebaut

Wohnen im Pirnaer Schlosspark? Das klingt nicht schlecht, dachte sich Thomas Richter, Geschäftsführer der namengebenden Objektgesellschaft Schlosspark 25. In der ehemaligen Materialprüfanstalt des Strömungsmaschinenbau Pirna entstehen derzeit dort, wo früher Bauteile auf ihre Belastbarkeit untersucht wurden, elf Eigentumswohnungen im Luxussegment mit einer Größe zwischen 100 und 180 Quadratmetern.

Pirna.

Von Christin Grödel

Pirna. Wohnen im Pirnaer Schlosspark? Das klingt nicht schlecht, dachte sich Thomas Richter, Geschäftsführer der namengebenden Objektgesellschaft Schlosspark 25. In der ehemaligen Materialprüfanstalt des Strömungsmaschinenbau Pirna entstehen derzeit dort, wo früher Bauteile auf ihre Belastbarkeit untersucht wurden, elf Eigentumswohnungen im Luxussegment mit einer Größe zwischen 100 und 180 Quadratmetern. Insgesamt rund 3,9 Millionen Euro kostet das Vorhaben, das Ende des Jahres abgeschlossen sein soll. Gestern feierte der Bauherr Richtfest.

Vor dem Baubeginn Anfang Mai dieses Jahres stand das Gebäude etwa 20 Jahre leer. Das hatte Spuren hinterlassen. Verfallen und zugewuchert zeigte sich das Haus. "Dieses Plateau im Schlosspark wurde stiefmütterlich behandelt. Wir wollten das Gebäude deshalb aus seinem Dornröschenschlaf wecken", erklärt Richter. Gemeinsam mit dem Architekten Uwe Seidel, der bereits mit dem Umbau des Schlosses Sonnenstein zum Landratsamt und der Sanierung des Hauses Markt 3 in Pirna zum Tom-Pauls-Theater beauftragt war, wird nun denkmalgerecht saniert. Das Gebäude wurde dafür komplett entkernt, der Dachstuhl und die Fenster erneuert, das Fundament neu gedämmt. "Eigentlich haben wir bis auf die tragenden Wände alles saniert", so der Geschäftsführer. Auch der historische Putz wird nach dem Innenausbau wieder angebracht. Es sei schon eine kleine Herausforderung gewesen, die Bestimmungen der Denkmalbehörde und die eigenen Vorstellungen unter einen Hut zu bekommen.

Schon bevor der erste Spatenstich überhaupt getätigt wurde, hatte Richter bereits alle elf Wohnungen verkauft. Fünf Monate hatte das gedauert. Da aber nicht alle Eigentümer den Wohnraum sofort zum Selbstbezug nutzen wollen, können noch fünf Wohnungen vermietet werden. Zu einem günstigen Preis, wie Richter findet: "Die kleinste Wohnung kostet mit 100 Quadratmetern Wohnfläche und 50 Quadratmetern Nutzfläche beispielsweise nur rund 700 Euro." Die Nebenkosten lägen dank einer Energiespar-Bauweise mit rund 1,50 Euro pro Quadratmeter mehr als 30 Prozent unter den in Pirna üblichen Kosten. Außerdem böten die Wohnungen großen Komfort, was in das Konzept und das Ambiente passe.

Thomas Richter glaubt an sein Projekt, der Verkauf aller Wohnungen gibt ihm Recht. "Die Nachfrage war einfach da. In Pirna gab es bisher keine Wohnungen, die größer als 100 Quadratmeter sind", so der Geschäftsführer. Für das kommende Jahr hat er bereits den Ausbau des direkt neben dem Anwesen liegenden Torhauses zu einem Einfamilienhaus geplant.

www.schlosspark25.de

Mietinteressenten können sich unter Telefon 0351/31 70 00 melden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.09.2012

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