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Elchzucht in Moritzburg geplant

Elchzucht in Moritzburg geplant

Auf eine bisher gute Saison im Wildgehege Moritzburg blickt Leiter Rüdiger Juffa zurück. Man liege derzeit bei den Besucherzahlen in etwa so wie vor einem Jahr, als 180 000 Gäste kamen.

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Ein Wolfsrudel gehört zu den Attraktionen im Moritzburger Wildgehege. Dort sorgen Isegrimm und Co. auch in diesem Jahr für ordentliche Besucherzahlen. Wie im Vorjahr werden 2012 wohl um die 180 000 Besucher durch die Anlage spazieren.

Quelle: Martin Förster

Moritzburg. Moritzburg. Auf eine bisher gute Saison im Wildgehege Moritzburg blickt Leiter Rüdiger Juffa zurück. Man liege derzeit bei den Besucherzahlen in etwa so wie vor einem Jahr, als 180 000 Gäste kamen. "Das wollen wir auch in diesem Jahr schaffen", sagt der Diplom-Forstingenieur. Einen inoffiziellen Tagesrekord will er am 3. Oktober registriert haben. Da seien 3500 bis 4000 Besucher über das Gelände gedrängt. "Besucherströme, die ich zuvor in 26 Jahren nicht erlebt habe", schwärmt Juffa zufrieden.

Der Ansturm wird sich in der nächsten Zeit wohl in dieser Form nicht wiederholen. Ab 1. November gilt im Wildgehege die Wintersaison mit verkürzten Öffnungszeiten von 9-16 Uhr. Bei schönen Wetter werden gerade an den Wochenenden dennoch zahlreiche Besucher durch die Anlage spazieren, meint Juffa. Denn die zu 25 - meist heimischen - Arten gehörenden Tiere könne man auch in der kalten Jahreszeit erleben. "Nur eben mit Winterspeck und Winterfell", wie er sagt.

Um eine neue Attraktion zu schaffen, hat man sich im Gehege etwas einfallen lassen. Seit kurzem gibt es dort ein Streichelgehege, wo Kinder wie in Zoos auch den Tieren durchs Fell streichen können. Allerdings funktioniert das noch nicht ganz so, wie es sollte, weil das im Gehege lebenden Fika-Wild noch Eingewöhnungszeit braucht. "Die sind noch nicht so zahm, aber das werden sie schon noch", sagt Juffa über die zu einer japanischen Hirschart gehörenden Tiere.

Hinter den Kulissen feilt man schon am nächsten Besuchermagneten. "Wir wollen eine Elchkuh aus Polen oder Tschechien ins Gehege holen", sagt Juffa. Dann könnte man dort wieder die Zucht aufnehmen, die man im vorigen Jahr aussetzen musste. Damals starb ein Muttertier samt Kalb an Verletzungen, "die atypisch sind", wie Juffa sagt. Ob daran die ebenfalls im Gehege lebenden Wölfe schuld waren? "Jedenfalls ist jetzt Ruhe eingekehrt, so dass wir es wieder versuchen wollen", zieht Juffa einen Schlussstrich.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.10.2012

uh

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