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Elbland-Tourismusverband gibt sich neuen Namen

Meißen Elbland-Tourismusverband gibt sich neuen Namen

Der Tourismusverband Sächsisches Elbland hat sich in Tourismusverband Elbland Dresden umbenannt. Der neue Name bringt die Kooperation mit der sächsischen Landeshauptstadt zum Ausdruck. Vor allem bei der Werbung machen sie gemeinsame Sache. Erste Erfolge spiegeln sich in den Gästezahlen wider.

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Mit dem neuen Namen „Elbland Dresden“ möchte der Tourismusverband für die Schönheiten seiner Mitglieder – wie Schloss Moritzburg – besser werben

Quelle: . Foto: M. Skolimowska, dpa

Meissen. Der Tourismusverband Sächsisches Elbland hat einen neuen Namen. Seit Beginn dieses Jahres nennt er sich Tourismusverband Elbland Dresden. Die Umbenennung ist Ausdruck der engeren Zusammenarbeit mit der sächsischen Landeshauptstadt. Seit Jahresbeginn werden Dresden und das Elbland offiziell als ein Reiseziel gemeinsam von der Dresden Marketing GmbH (DMG) vermarktet. „Der neue Name soll Mitgliedern, Partnern und Gästen verdeutlichen, wir sind Teil der Destination Dresden Elbland“, sagt Bert Wendsche, Vorsitzender des Tourismusverbandes und Oberbürgermeister der Stadt Radebeul. Der Verband bekenne sich damit in Wort und Bild klar zur neuen Destination. „Zugleich wollen wir unsere neue gemeinsame Marke weiter stärken“, so der Verbandschef weiter.

Vorstand und Mitgliederversammlung haben einstimmig für die Namensänderung votiert. Bereits am 5. Januar dieses Jahres wurde er im Register des Amtsgerichtes Dresden eingetragen, wie der Verband erst am Mittwoch mitteilte. Der bisherige Name „Sächsisches Elbland“ entstand 1991 mit der Verbandsgründung. „Da dies ein Kunstbegriff und keine bestehende geografische Bezeichnung war, fiel Außenstehenden die räumliche Einordnung schwer. Häufig kam es zu Verwechslungen mit der Sächsischen Schweiz“, so Sindy Vogel, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes. Im Verband sind Kommunen zwischen Pirna und Torgau vereint.

Die Umstrukturierungen im Zuge der Einführung des gemeinsamen Markendaches mit Dresden hat einen leichten Mitgliederschwund zur Folge gehabt. Zählte der Verband Ende September 2017 noch 54 Mitglieder sind es aktuell 48. Vereine, wie diejenigen zu den Gebietskulissen des EU-Förderprogramms Leader wie Dresdner Heidebogen und Lommatzscher Pflege, haben den Verband verlassen. Grund ist die neue Beitragsordnung. Für Vereinsbeiträge gilt ab diesem Jahr der gleiche Berechnungsschlüssel wie für Kommunen. Die Höhe der Jahresbeiträge von Städten und Gemeinden wird aus der Zahl der Einwohner und der Ankünfte ermittelt. Mit Kommunen, die bislang über die ausgetretenen Vereine im Verband vertreten waren, laufen Gespräche über eine Mitgliedschaft beispielsweise mit Riesa.

Mit dem neuen Namen passt sich der Verband an die Marke der Destination „Elbland Dresden“, welche seit 2017 eingesetzt wird, an. Das Vermarktungsgebiet reicht von Torgau über Meißen und Radebeul bis nach Pirna. Bereits 2017 präsentierte sich die Region gemeinsam auf der ITB, der größten internationalen Tourismusmesse, beim Hafengeburtstag in Hamburg sowie auf dem RDA – der größten Busreisetourismus-Messe in Köln. Das Werbebudget des Verbandes soll von vorher 110000 auf mindestens 165000 Euro ab 2018 pro Jahr steigen.

Die Werbeaktivitäten scheinen erste Erfolge zu zeigen. Verbandschef Wendsche rechnet mit einer positiven Bilanz für 2017. Auch wenn die Gesamtzahlen noch nicht vorliegen, konnte das Elbland von Januar bis Oktober vorigen Jahres bei Ankünften um 3,3 Prozent auf 373997 und bei Übernachtungen um zwei Prozent auf 1155968 zulegen.

Von Silvio Kuhnert

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