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Umland Eine Bank erinnert an 30 Jahre Städtepartnerschaft
Region Umland Eine Bank erinnert an 30 Jahre Städtepartnerschaft
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15:33 30.09.2018
Eine Holzbank zum runden Jubiläum: St. Ingberts OB Hans Wagner (l.) hat sie seinem Radebeuler Kollegen, Bert Wendsche, überreicht. Quelle: Foto: Silvio Kuhnert
Radebeul

Ein ziemlich schweres Geschenk hat St. Ingberts Oberbürgermeister Hans Wagner (parteilos) nach Radebeul mitgebracht. „350 Kilogramm ist die Bank schwer. Sie wurde mit einer Kettensäge geschaffen“, sagte er. Auf der einen Seite ist ein Weinstock als Symbol für die Lößnitzstadt und auf der anderen ein umgedrehter Schuh als Sinnbild für den Hausberg der saarländischen Kommune zu sehen. Seit 30 Jahre verbindet eine Städtepartnerschaft beide Orte. Am Sonntag wurde das Jubiläum mit einem Festakt in der Hoflößnitz begangen.

Als 1988 der „Eiserne Vorhang“ noch Ost- und Westdeutschland trennte, entstand die Idee, die geschäftliche Zusammenarbeit – zwischen der Firma Haaf aus St. Ingbert und dem VEB Druckmaschinenwerke Planeta aus Radebeul bestand ein enger wirtschaftlicher Kontakt – auf eine innerdeutsche Städtepartnerschaft auszuweiten – es war die siebte zwischen Kommunen aus der BRD und der ehemaligen DDR, wie Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) in seiner Festrede berichtete.

Partnerschaften und Freundschaften seien seither nicht nur zwischen den Verwaltungen entstanden, sondern auf vielen ebenen wie Vereine, Schulen und vor allem der Feuerwehr. „Wie ein Weinberg muss jede Städtepartnerschaft gehegt und gepflegt werden“, so Wendsche. Und die zwischen den beiden Städten sei in 30 Jahren zu einem edlen Wein gereift.

Aus Anlass des Jubiläums trugen sich die beiden Amtsinhaber mit ihren beiden Vorgängern, Volkmar Kunze und Winfried Brandenburg, welche die Städtepartnerschaft begründet haben, ins Goldene Buch der Lößnitzstadt ein.

Von Silvio Kuhnert

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