Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / -1 ° Schneeregen

Navigation:
Google+
Ein schneller Umstieg zwischen Bus und Bahn in Pirna naht

Fußgängerübergang am Pirnaer Bahnhof Ein schneller Umstieg zwischen Bus und Bahn in Pirna naht

Nach zehn Jahren Wartezeit können demnächst Fahrgäste wohl endlich die Treppe am „Zentralen Omnibusbahnhof“ (ZOB) in Pirna nutzen. Eigentlich sollte seit Anfang 2008 einen schnellen Umstieg zwischen Bus und Bahn ermöglichen. Doch bisher war am Gleis der Strecke nach Sebnitz vor dem Bahnhof Schluss, weil ein Bahnübergang fehlte.

Seit über neun Jahren versperren ein verschlossenes Tor vor der Treppe sowie Bauzäune am Gleis der Strecke nach Sebnitz den Weg zwischen dem Busbahnhof und dem Bahnhof in Pirna.

Quelle: Archiv

Pirna. Nach zehn Jahren Wartezeit können demnächst Fahrgäste wohl endlich die Treppe am „Zentralen Omnibusbahnhof“ (ZOB) in Pirna nutzen. Eigentlich sollte seit Anfang 2008 einen schnellen Umstieg zwischen Bus und Bahn ermöglichen. Doch bisher war am Gleis der Strecke nach Sebnitz vor dem Bahnhof Schluss, weil ein Bahnübergang fehlte. Wie die Stadtverwaltung auf eine Anfrage von CDU-Stadtrat Gernot Heerde mitteilte, habe die DB Netz AG die Fertigstellung der Entwurfsplanung und die Sicherstellung der finanziellen Mittel für den Bau einer Schranke bestätigt. Demnach werde nun die Genehmigungsplanung erstellt und diese beim Eisenbahnbundesamt zur Genehmigung eingereicht. Gleichzeitig laufen die Abstimmungen zur Förderung der Baumaßnahme mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr. „Geplant ist der Bau im Jahr 2018“, informierte Pirnas Bauamtsleiterin Kerstin Westermann.

Seit der Inbetriebnahme des ZOB Anfang 2008 müssen Reisende einen Umweg zum Bahnhof in Kauf nehmen, wenn sie zwischen den beiden Transportmitteln wechseln wollen. Rund 250 Meter ist der Fußweg durch die Bahnunterführung lang.

Über das Gleis der Strecke nach Sebnitz würde der Umstieg viel kürzer und schneller gehen. Die Stadt hoffte anfangs, einen einfachen Bahnübergang bauen zu können. Doch das Eisenbahnbundesamtes lehnte den Antrag ab und bestand auf einer Schranke. Die Stadt klagte dagegen – ohne Erfolg. Nach einer groben Schätzung der Kosten aus dem Jahr 2012 würde der Bau der Schranke über 600 000 Euro kosten.

Von DNN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr