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Ein neuer Investor möchte in Radebeuler Wohnpark-Projekt einsteigen

Glasinvest-Areal Ein neuer Investor möchte in Radebeuler Wohnpark-Projekt einsteigen

Das Großprojekt eines neuen Wohnparks auf dem Glasinvest-Areal in Radebeul geht weiter. Nachdem ein Projektpartner die Investorengemeinschaft verlassen hatte, steht ein neuer in den Startlöchern.

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So soll der Wohnpark auf dem früheren Glasinvest-Areal einmal ausschauen.

Quelle: SWG

Radebeul. Seit über einem Jahr ist das ehemalige Glasinvest-Hochhaus samt sämtlicher Gebäude Geschichte. Doch seit dem Abriss ist auf dem Areal an der Meißner Straße in bester Lage in Radebeul-Ost nichts weiter passiert. Eine Investorengemeinschaft plant, dort einen Wohnpark zu errichten. Die ersten Bewohner sollten ursprünglich Ende vergangenen Jahres einziehen. Allerdings ist von den neuen Häusern noch nicht einmal ein Fundament zu sehen. Deshalb macht das Gerücht die Runde, das Projekt sei gestorben. Doch einer der Investoren, Peter Heil, Geschäftsführer der Sächsischen Wohnungsimmobilien GmbH (SWG), gibt jetzt Entwarnung: „Es geht weiter!“ Und er setzt damit den Spekulationen ein Ende.

Genährt wurde die Gerüchteküche nicht zuletzt durch eine kurze Information von Baubürgermeister Jörg Müller (parteilos) auf einer der jüngsten Stadtratssitzungen. „Das Bebauungsplanverfahren ruht, da die Investoren ihre momentanen Bemühungen eingestellt haben“, antwortete er, als sich sein früherer Kollege, der ehemalige Ordnungsbürgermeister Christian Werner, nach dem aktuellen Stand zu dem Wohnpark-Projekt erkundigte.

Fakt ist: Im November vorigen Jahres hat Hentschke Bau die Investorengemeinschaft verlassen. Das Bautzener Unternehmen wollte ursprünglich zwei der vier Gebäude an der Meißner Straße errichten. Dort sollte unter anderem ein Pflegeheim einziehen. An Lärmschutzproblemen sei diese geplante Nutzung gescheitert, informiert Heil. Das gleiche Schicksal ereilte eine große Verkaufsfläche im Erdgeschoss. Das Bauunternehmen wollte dort einen großen Verbrauchermarkt unterbringen. Doch damit war laut Heil der dritte Investor im Boot, die Wohnungsgenossenschaft Lößnitz, nicht einverstanden. Hentschke Bau warf im Herbst das Handtuch.

Mit dem Ausstieg des Bautzener Projektpartners aus der Investorengruppe war auch das Vorhaben der SWG, hinter der Gebäudezeile an der Meißner Straße sechs Stadtvillen mit rund 60 Eigentumswohnungen zu bauen, gefährdet. Die Suche nach einem neuen Investor begann. Und die verbliebenen Projektpartner wurden fündig. „Es geht nahtlos mit einer neuen Beteiligung weiter“, so Heil. An dem Vorhaben ändere sich nichts, betont er weiter: Der neue Partner wird – wie seit Herbst 2015 geplant – zwei Gebäude mit betreutem Wohnen, welche die Volkssolidarität betreibt, bauen. Die Genossenschaft errichtet zwei weitere Häuser mit Mietwohnungen an der Meißner Straße. Und die SWG hält an ihrem Wohnparkplänen auf dem dahinter liegenden Areal, das sich zu den Weinbergen der Oberlößnitz öffnet, fest. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf rund 37 Millionen Euro.

Wer der neue Investor ist, möchte Heil noch nicht verraten. Er bringe aber langjährige Erfahrungen mit der Realisierung solcher Großprojekte mit. Sobald die Tinte unter allen Verträgen trocken ist, wird er sich der Öffentlichkeit präsentieren. das soll in einigen Tagen der Fall sein. „Der Investor führt alle vertraglichen Verpflichtungen fort“, versichert Heil und garantiert, dass alle Wohnungsreservierungen weiter Bestand haben.

Von Silvio Kuhnert

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