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Umland Ein Hauch von Asien hält Einzug im Roten Haus
Region Umland Ein Hauch von Asien hält Einzug im Roten Haus
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18:30 23.05.2018
Für ihre Kunst bedienen sich Yini Tao und Rao Fu traditioneller Techniken der chinesischen Tuschemalerei und Kalligraphie. Quelle: Foto: Silvio Kuhnert
Moritzburg

Der diesjährige Kunstsommer am Roten Haus im Moritzburger Ortsteil Dippelsdorf steht unter dem Motto „Chinesischer Sommer“. Drei Ausstellungen werden die beiden chinesischen und in Dresden lebenden Künstler Yini Tao und Rao Fu sowie deren Gäste in der Zeit vom 16. Juni bis 1. September 2018 gestalten. Zudem bieten sie Workshops an, in welchen die Teilnehmer chinesischer Kalligraphie und Tuschmalerei lernen können.

„Es ist eine Erfolgsgeschichte, dass zum sechsten Mal der Kunstsommer im Roten Haus stattfindet“, sagt Moritzburgs Bürgermeister Jörg Hänisch (parteilos). Es sei ein Ort mit Tradition. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckte die Dresdner Künstlergruppe „Brücke“ den idyllisch gelegenen Dippilsdorfer Teich. Sie trafen sich am um 1900 erbauten roten Badehaus, das ihnen als Motiv für Zeichnungen und Gemälde diente. Vor diesem Hintergrund wurde das Rote Haus 2005 als Nachbildung des alten Badehauses errichtet und soll mit Ausstellungen, Veranstaltungen und Workshops als Refugium für Kunstschaffende und Kunstinteressierte dienen. Im vorigen Jahr zählte der Kunstsommer über 1400 Besucher und rund 100 Teilnehmer an Workshops und Künstlergesprächen.

In diesem Jahr verlassen Yini Tao und Rao Fu ihr Studio für chinesische Kultur in der Dresdner Neustadt und arbeiten im Roten Haus in Dippilsdorf. Mit einem chinesischen Abend eröffnen sie am Sonnabend, 16. Juni, um 18. Uhr den Kunstsommer. In der ersten Ausstellung mit dem Titel „Wege zur Tusche“ zeigt Yini Tao bis 13. Juli eine Auswahl ihrer Arbeiten. Die 1978 in Qujing Stadt geborene Künstlerin bedient sich traditioneller Techniken der chinesischen Tuschemalerei. Für die zweite Ausstellung (14. Juli bis 24. August) lädt der Kerbach-Schüler Rao Fun die taiwanesische Künstlerin Jou-Yi Chen ein. Beide interpretieren chinesische Artwork neu und modern. Unter dem Titel „Tradition modern“ verbinden sie traditionelle Techniken mit Abstraktion.

Die dritte Ausstellung (25. August bis 1, September) heißt „Eine Welt – zwei Zentimeter“. In ihr dokumentieren Schüler die Partnerschaft zwischen den beiden Schulen MaiYouQiao aus Hangzhou mit der Montessori Schule Dresden. Die Ausstellungen haben während des Kunstsommers immer an den Wochenenden, Sonnabend und Sonntag von 10 bis 18 Uhr, geöffnet.

Neben den drei Schauen stehen zehn verschiedene Workshops für Tuschmalerei, Druck, Aquarellistik aber auch in Tai Chi auf dem Programm. Die beiden chinesischen Künstlern werden dabei von befreundeten Kunstschaffenden unterstützt, die Kurse sowohl für Kinder und Familien als auch für Erwachsene anbieten. Das gesamte Programm ist unter www.kunstsommer-moritzburg.de zu finden. Über die Internetseite erfolgt auch die Anmeldung für die Workshops.

Von Silvio Kuhnert

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