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Drei Varianten für Bahnhofstraße in Radebeul stehen zur Wahl

Parkplätze oder Wochenmarkt? Drei Varianten für Bahnhofstraße in Radebeul stehen zur Wahl

Ein wichtiger Baustein des Sanierungsgebietes Radebeul West ist die Bahnhofsstraße samt Bahnhofsvorplatz. Viele Einwohner wünschen sich entlang der Straße einen Wochenmarkt. Die Stadt hat verschiedene Varianten erarbeitet und noch bis Ende August können Anwohner mit abstimmen.

Die Bahnhofstraße in Radebeul-West.

Quelle: Lisa-Marie Leuteritz

Radebeul. Ein wichtiger Baustein des Sanierungsgebietes Radebeul West ist die Bahnhofsstraße samt Bahnhofsvorplatz. Viele Einwohner wünschen sich entlang der Straße einen Wochenmarkt. Die Stadt hat verschiedene Varianten erarbeitet und noch bis Ende August können Anwohner mit abstimmen. Die Visualisierungen hängen im Schaufenster des Bürgertreffs an der Bahnhofsstraße 8. Auf dem Fensterbrett darunter liegen die Zettel zum Abstimmen, welche anschließend einfach in den Briefkasten geworfen werden können.

Am Bahnhofsvorplatz sollen entlang des Bahndammes Laubbäume mit einer kleinen Krone gepflanzt werden, um den Platz zu begrünen. Darunter sollen Sitzgelegenheiten platziert werden. Auch die Bushaltestelle, welche sich momentan noch 50 Meter aufwärts an der Güterhofstraße befindet, soll zum Vorplatz vorrücken, inklusive eigener Busspur und Wartehäuschen. Daneben wird ein Taxistand integriert. Vor dem Eingang des Bahnhofsgebäudes wird es eine teppichartige Fläche aus Fliesen geben, welche mit alten geborgenen Fliesen hergerichtet wird. Der restliche Platz erhält Granit-Kleinpflaster. Wenn es um die Gestaltung der Gehwege geht, kommt die Meinung der Bürger ins Spiel. In Variante A werden die Wege nach historischem Vorbild ebenfalls teppichartig gefliest und in farbigem Mosaikpflaster erneuert. Sie markieren jeweils die Eingänge zu den ansässigen Geschäften. Nördlich der Bahnhofsstraße wird das sogenannte „Seifenpflaster“ verwendet, wie es auch jetzt schon vorhanden ist. Dennoch ist ein Neuverlegen dringend notwendig, da Wellen und Dellen eine Stolpergefahr darstellen. Ganz eben ist diese Variante der Gehwege dennoch nicht, im Gegensatz zum Vorschlag B.

Variante B sieht vor, dass die Gehwege eine Lauflinie aus großen Granitplatten erhalten, wie es auch an der Hauptstraße umgesetzt wurde. Die Randbereiche wiederum erhalten ein farbiges Mosaikpflaster. Auch die nördlichen Gehwege sollen mit den großformatigen Granitpflastern bestückt werden.

Auch was die künftige Gestaltung der Bahnhofsstraße betrifft, ist die Meinung der Bürger gefragt. Vor allem für die Realisierung eines Wochenmarktes ist hier die Entscheidung für eine Variante maßgeblich. Im Endeffekt gibt es nämlich nur eine Option, wenn ein Markt stattfinden soll. Ein paar Faktoren sind bei allen drei Varianten gleich, nämlich die Befahrbarkeit der Straße in beide Richtungen und die Breite von 6,5 Metern. Fahrbahn und Stellplätze werden auf gleichem Höhenniveau angelegt. Fußgänger können zum Überqueren der Straße den Überweg an der Harmoniestraße oder die Fahrbahnmarkierung, welche Autofahrer auf Fußgänger aufmerksam machen soll, an der Hermann-Illgen-Straße. Die erste Variante sieht nun weiterhin vor, eine Allee nach historischem Vorbild zu erschaffen. Dafür bleiben die Bäume auf der Westseite erhalten und werden durch Neupflanzungen auf der Ostseite ergänzt. Zwischen den neugepflanzten Bäumen sollen Parkmöglichkeiten mit einer Länge von jeweils 12 Meter für zwei Pkw´s entstehen. Das bedeutet, es würde künftig zwölf zusätzliche Parkplätze geben. Allerdings wäre ein Wochenmarkt nicht möglich, da es nur Platz für sechs Stände gäbe und das sei aus Sicht der Stadt nicht wirtschaftlich genug.

Bei der zweiten Variante werden die vorhandenen Bäume gefällt und neue gepflanzt. Auf beiden Seiten der Straße entsteht eine Parkspur, welche insgesamt 23 Stellplätze hergeben würde. Ein Wochenmarkt mit 16 Ständen wäre machbar.

In der dritten Variante kann vergeblich nach Stellplätzen gesucht werden, denn es sind keine vorgesehen. Zu den bereits bestehenden Bäumen kämen allerdings noch 16 weitere dazu und ein Wochenmarkt wäre immerhin mit acht Ständen denkbar. Da die Bahnhofsstraße währenddessen gesperrt werden würde, könnten die Fahrzeuge und Stände auf der Straße stehen. Die Sperrung wurde bereits beim Frühjahrsspektakel getestet. Bei dieser Variante soll auf der Güterhofstraße geparkt werden, dort werden in Zukunft noch weitere Parkplätze entstehen.

abgestimmt werden kann auch online unter www.radebeul.de – Wirtschaft und Bauen – Stadtsanierung – Sanierungsgebiet Zentum und Radebeul West – Bürgerbeteiligung (einfach im Menü links durchklicken)

Von Lisa-Marie Leuteritz

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