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Die Teichwirtschaft Moritzburg geht optimistisch in die neue Saison

Die Teichwirtschaft Moritzburg geht optimistisch in die neue Saison

Karpfen der Teichwirtschaft Moritzburg GmbH bekommen jetzt mehr Futter. Denn anders als in den Vorjahren sind die Fische zu klein. Sie müssen wachsen, damit sie der Betrieb aus dem Radeburger Ortsteil Bärnsdorf dieses Jahr verkaufen kann.

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Fischwirtschaftsmeister Henry Lindner von der Teichwirtschaft Moritzburg hofft darauf, in diesem Jahr 150 bis 160 Tonnen Fisch zu verkaufen.

Quelle: Martin Förster

Bis zum ersten Abfischen sind nur noch rund acht Wochen Zeit. Deshalb verfüttern die Bärnsdorfer derzeit acht statt sechs Tonnen Nahrung pro Woche.

Fest steht laut Geschäftsführer Henry Lindner, dass die Fischpreise des Betriebs leicht steigen. "Wir müssen ab Herbst etwas mehr verlangen, weil sich die Futter- und Energiekosten erhöht haben", erklärt der Fischwirtschaftsmeister. "Bei der Preiskalkulation zum Saisonstart im September wird klar sein, ob das Kilo Fisch fünf, zehn oder mehr Cent teurer wird."

Viele der Karpfen würden derzeit nur 800 bis 1000 Gramm wiegen, normal wären 200 bis 500 Gramm mehr, erklärt Lindner. 1,5 bis zwei Kilogramm sollte ein Exemplar mindestens wiegen. Sonst geht es zurück in die Teiche. Für einen weiteren Sommer. Zeit zum Wachsen. Den Grund dafür, warum die Fische zu klein sind, hat der Chef schon ausgemacht. "Es war zu lange zu kalt für die Karpfen", so der 34-Jährige. "Der Winter hat sehr lange gedauert, die vergangenen Wochen waren zu kühl." Die wechselwarmen Tiere fressen weniger, wenn die Wassertemperatur zu kühl ist.

Ihre Fische, die in der Regel aus der Aufzuchtanlage in Koselitz stammen, werden jedes Jahr im März ausgesetzt in der Moritzburger Teichlandschaft. Dort gedeihen sie über den Sommer. Im Herbst werden die zwei bis drei Jahre alten Weibchen und Männchen gefischt - vor der Geschlechtsreife, die mit rund vier Jahren ansteht. Danach würden sie nicht mehr so schnell ansetzen. Karpfen machen rund 90 Prozent der Produktion bei der Teichwirtschaft Moritzburg aus.

Aus jetziger Sicht rechnet der Betrieb aber noch nicht mit Einbußen, gibt sich optimistisch. Trotz der nach Starkregen und Hochwasser im Juni angestiegenen Teiche des Betriebs habe sich der Fischbestand bislang nicht dezimiert. Jedoch sei die Brutzeit der Kormorane noch nicht vorbei. Die Wasservögel können zu einer Plage für die Fischer werden. So hätten sie sich im Frühjahr 2012 zusammen mit Ottern täglich rund 300 Fische geschnappt. Nur, weil viele der Kormorane nach ihrer Brutzeit nicht mehr wiedergekehrt waren, konnte die Teichwirtschaft gut 180 Tonnen fischen.

"Das war mehr als wir erwartet haben", sagt Lindner. Zumal es im vorigen Sommer in einigen Teichen ungewöhnlich viele Grünalgen gegeben habe, da es tagelang sehr heiß war. Für diese Saison hofft der Betrieb, 150 bis 160 Tonnen Fisch zu verkaufen. Ob das klappt, stehe erst nach Weihnachten und Silvester, den beiden Saisonhöhepunkten, fest.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.07.2013

Stephan Klingbeil

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